Montag, 28. Dezember 2020

Nur der kann Recht vom Unrecht scheiden, dem tut die Wahrheit weisheiten

 „Bescheidenheit ist der Anfang der Sitte, Recht und Unrecht unterscheiden ist der Anfang der Weisheit.“

―Mengzi

- https://gutezitate.com/zitat/229344

Für Spirituelle, die kaum Erfahrung, aber zuviel angelesenes Wissen  ÜBER Spiritualität haben, ist diese Aussage wieder mal schwer zu schlucken, wissen sie doch ganz genau, dass Gut und Böse, Recht und Unrecht nur angelernter Konsensus sind und damit Illusion wie das ganze Ich eine Illusion sei. Wieso, so fragen sie, soll ich etwas unterscheiden, was es in Wirklichkeit gar nicht gibt? 
Wenn ich mich nicht täusche, gibt es sogar einen Weisheitsspruch, der das genaue Gegenteil aussagt: "Der Unterschied zwischen Recht und Unrecht ist aller Laster Anfang." Oder: "Alles Elend des Menschen liegt darin, dass er Recht und Unrecht unterscheidet".   Na ja, so ähnlich... Und ja, aus der transegoischen Ende-der-Geschichte-Perspektive ist das nicht unrichtig... 
Die Aussage von Mengzi bringt mich aber zurück zum  Anfang vom Ende der Geschichte und niemand, der zuviel weiss, will zurück auf Los. 

"Bescheidenheit ist der Anfang der Sitte..." Ja,  nicht nur Bescheidenheit, sondern auch Demut gehört z.B. dazu, bei sich selbst die Anmaßung und den Stolz des spirituellen Bescheidwissers  zu erkennen, der Kenntnis nicht von Erkenntnis unterscheiden kann und daher auch den Finger, der nur auf den Mond hinweist, noch immer für den Mond hält.   
Bescheidenheit und Demut sind es letztlich auch, die nach langem Hin- und Herirren und frustriertem Suchen in der Aussenwelt - umkehren lassen zum "Anfang der Sitte", wobei ich Sitte mit "rechtem Weg" gleichsetze, oder - salopp jargoniert  -  das Zurückgehen auf "Los",  in das personhafte Hier und Jetzt, indem alles Kopfwissen, alles Abstrakte vergessen wird und nur noch die simple einfache Wahrnehmung des Konkreten wirklich ist. Das ist für das Ego  das Allerlangweiligste, da will es nicht hin, es will überall hin, nur nicht hier und jetzt als Person mit allen ihren Sinnen da sein. Da träumt es lieber davon, dass seine Person eine Illusion ist...lol.
Dieses Zurück-auf-Los war das Missing Link auf meinem Weg und ist oder war es nicht nur auf meinem, denn ich glaube, dass die patriarchalischen Mysterienschulen div. Religionen allesamt diesen einzigen Punkt der wirklichen Umkehr aus der Objektbezogenheit in das letztgültige SUBJEKTsein nicht gefunden haben, derweil sie verdammt dazu waren, fruchtlos im Aussen zu suchen, weil die patriarchalischen Religionen sie  gelehrt hatten, sich selbst in ihrem Menschsein, ihrer Person verachteten. 
(An dieser Stelle fällt  mir wieder mal Peter Kingsley und sein Missing Link ein, das ich immer noch nirgendwo klar und deutlich beschrieben gefunden habe, allerdings habe ich nicht mehr länger danach gesucht, nachdem ich Frau B. Schulte Nr. 2, diese teuflische und wahrhaft tiefenvergaunerte* Verwirrerin, die mich auf P.K. aufmerksam machte, fürs erste in den wohlverdienten Orkus geschickt hatte, lol. Wie zu Anfang vermute ich immer noch, dass mein Missing link auch seines war, anders läßt sich sein Lob der "Sinnesfreudigkeit" nicht erklären. Er hat m. E. wie auch ich die "Göttin" in sich befreit, die "natürliche Natur", den Körper (Zentaur). Und das Missing Link war der Punkt der Umkehr, der letztlich den ganzen Kosmos auf den Kopf stellte bzw. nach innen verlagerte. Auf dem Weg begegnet man sämtlichen (auch griechischen!) Göttern, Engeln und Dämonen, nur dass ich im Unterschied zu  P.K. und seinen Vorsokratikern mit den Göttern nicht herumgeschwätzt habe, sondern nur ihre Wesensqualität durch mich "hindurchwehen" liess.  Ob P.K. ausser der Vielheit heidnischer Götter und der Entwicklung seiner natürlichen Natur  auch die Einheit mit dem monotheistischen Vatergott realisiert hat und damit absolute Bewusstheit rsp. seine  ewige geistige Natur gefunden hat, konnte  ich bislang nirgends entnehmen. Verhindert wird die Letztgültige Einheit durch ein Anhaften und Identifziertsein mit der weiblichen Daseins-Spiritualität, der natürlichen Natur und der archetypischen Kräfte/"Götter", die allesamt noch egoische Anteile sind, die ebenfalls transformiert und transzendiert werden müssen, um Befreiung zu erlangen. Die meisten Spirituellen bleiben hierbei stehen, weil sie in die Liebe zur Welt oder in die Götter verliebt sind. 

Offenbar fand auch Buddha mit seinem Mittleren Weg einen "missing link", einen Weg, eine Abkürzung, die anderen bis dato verborgen war... hm...)   


Aber nun zurück zum "Anfang der Sitte" - Kurz gesagt, für mich sagt Mengzi hier nichts anderes als ich, wenn ich nicht müde werde zu mahnen:  „Kehret um. Die Person steht am Beginn des Weges, Gut und Böse resp. Recht und Unrecht unterscheiden ist der Anfang der Weisheit.“
Oder anders gesagt: "Zum Vater kommt man nur über den Sohn". So Jesus, der archetypische Repräsentant des Wahren (Christus-)SELBST. 

 

Der sog. Gutmensch kann Recht und Unrecht nicht unterscheiden. Wer nur mit dem Guten identifiziert ist,  - und das betrifft nicht nur die atheistisch-humanistisch orientierte sog. Gutmenschen, sondern insbesondere  auch viele Leute, die ideologisch links positioniert sind, sich dabei aber für besonders spirituell halten- verdrängt den eigenen Schatten und  ist dadurch unfähig,   Gut und Böse, Recht und Unrecht zu  unterscheiden. Wer nur mit dem Guten identifiziert ist - ist mit dem inneren (und meist auch äusseren) Aggressor identifziert. Er trägt nur die Maske des Guten. 

Es ist der kranke Geist der Zeit, der sich  besonders gut, humanistisch und  "progressiv" gibt, der zusammen mit einer pathologischen Opfermentalität einen mittlerweile weltumspannenden narzisstischen Ungeist züchtet, der nicht mehr zwischen gut und böse, Täter und Opfer unterscheiden kann, die Sprache verwirrt,  Begriffe verkehrt und alle traditionellen Werte, alles bislang Gültige auf den Kopf stellt bzw. zu "dekonstruieren" vorgibt, was in Wirklichkeit reiner Willkür und Destruktiivität entspringt.  Diese Verkehrung alles bisher Gültigen  mögen manche Spirituelle als eine Stufe auf der Leiter  spiritueller Bewusstseinsentwicklung deuten, in Wirklichkeit ist hier nicht der Spirit, sondern der  ideologische SCHATTEN der Bewusstseinsentwicklung am Werk, eine Simulation, welche die Menschheit  nicht zusammenführt, sondern in eine manichäische Spaltung hineintreibt. Dass gerade spirituelle Lehrer an dieser Spaltung und dem zugrunde liegenden Schwarz-Weiss-Denken leiden, zeigt den Grad ihrer Unbewusstheit. Der Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Schein und Sein liegt bei ihnen gerade durch die Coronakrise offen zutage.Sie sind unbewusst immer noch mit dem Aggressor identifiziert, nur deswegen kann es sein, dass sie auf der Seite des Unrechts und der Lüge stehn und manche gar glauben, mit einem "Reset" bräche nur das Reich Gottes an oder dass spirituell sein heisst, politisch "links" zu sein.  

Die Begriffs- und Sinnenverwirrung der neuen Ideologie, welche mit den Methoden des Gaslighting und anderer manipulativer psychologischer Verfahren wie beispielsweise NLP die Wahrnehmung der Menschen verwirrt, hat keineswegs eine spirituelle BW-Entwicklung im Sinne, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, sondern die Unterwerfung unter ideologische Dogmen eines quasireligiösen Humanismus, der per dekret und top down der Menschenwelt über die Off- und Online-Medien eingebleut wird.  Die "patriarchalische" Vergangenheit der Menschheit soll verurteilt,  ausradiert und vergessen werden, ersatzweise wird ein neuer Mensch mit einem neuen Weltbild geschaffen. Der Unterschied zu  einer spirituellen BW-Entwicklung liegt darin, dass bei letzterer eben kein neues Weltbild geschaffen wird, sondern Ego und Weltbild als eins erkannt wird und daher mit dem Ego/Selbstbild  auch das Weltbild transformiert/transzendiert wird. Eine "meisterhafte" Dekonstruktion im Sinne von Desidentifizierung  reisst das ganze Haus (Ego/Weltbild) ab, sie tapeziert nicht nur ein Zimmer.  Die ideologische Gottsimulation tapeziert aber nicht einmal mehr das Zimmer neu, sondern verlangt von dem Bewohner, dass er die Streifen auf der Tapete für Punkte zu halten hat. 

In der individuellen BW-Entwicklung ist die Gut-Böse-Verwirrung solange  ein Problem, als der verdrängte Schatten nach aussen in ein Feindbild projeziert wird - mit fortlaufender Schattenintegration werden Projektionen zurückgenommen und damit auch die Verkehrung /Verwirrung aufgelöst.  Das ist der Heilige Krieg, wie er in Wahrheit gekämpft werden sollte, SUBJEKTbezogen, d.h. "inwendig" in unserer Seele/Psyche,  zwischen den  diversen Ich-Anteilen. Hier allein im Individuum wird die Spaltung und grundlegende Trennung aufgehoben. Niemals im Kollektiv! Im Kollektiv wird die Spaltung nach aussen projeziert und der Heilige Krieg  aussen- und objektbezogen gekämpft. Es bilden sich Fronten zwischen den sog. Guten,  die sich als Opfer und NUR gut inszenieren und den anderen, die von jenen Allzuguten als  NUR böse Täter dämonisiert werden. Im Kollektiv gibt es keine Befreiung, sie gibt dir keine Erlaubnis, frei zu sein - ausser mit dem Zusatz, die Konsequenzen deiner Freiheit zu tragen. Freiheit kann nur genommen werden. 

Es ist ein Trauerspiel, in diesen Zeiten zu sehen, mit welcher Verachtung und Herablassung diverse spirituelle Lehrer auf ihren Web- und Facebookseiten die niedrigsten Instinkte in ihrer Groupies  aktivieren und nicht anders als  im Stile der Kommentarspalten  regierungstreuer Mainstream-Medien über Andersdenkende urteilen , ja, sogar regelrecht hetzen - womit sie  recht eigentlich zeigen, dass sie nicht einmal fähig sind,  Recht und Unrecht zu unterscheiden bzw. nicht mal das kleine spirituelle "abc" gelernt haben. Statt ihren Verstand zu gebrauchen und selbst zu denken und nach der Wahrheit zu forschen, schliessen sie sich jenem Ungeist an, der fleissig am rechten Feindbild bastelt und veruteilen dabei  jene, die es noch wagen, ihrer Wahrnehmung zu  trauen und sich ihren Verstand nicht von den Mediengauklern verficken lassen. Da hilft es auch nicht, dass so ein "spiritueller Lehrer"  im selben Zuge wie er den "Feind" herabsetzt,  der Gemeinde verkündet,  den armen Verirrten  dennoch Coaching und Heilung von ihrem Wahn anzubieten im Stile "Seht doch nur, ich bin ja doch ein Guter".  Dem mir bislang unbekannten Begriff des "Mainstream-Spirituellen" macht so einer wirklich alle Ehre. 

Wie man nun allseits sehen kann entpuppen sich Mainstream-Spirituelle  in der Corona-Krise als rechte Mainstream-Normies - aber was will man schon erwarten von sog. Spirituellen, die glauben, das Denken sei ihr Feind und im vorauseilendem Gehorsam schon vor der Zeit den Verstand abgeschaltet haben, als dass sie die Lust am Denken hätten entwickeln und geniessen können. So aber offenbaren diese Spiri-"Schwurbler" (um eines ihrer Lieblingsschimpfworte zu benutzen)   zusätzlich ihrer  GEISTlosigkeit auch noch einen erheblichen Mangel an Liebe und Intelligenz. Wer den Verstand nicht ehrt, ist der Erkenntnis nicht wert. 


Um Recht von Unrecht unterscheiden zu können, muss man seelisch einigermassen gesund sein, wer keine Selbstachtung hat, keine Selbstliebe, wird auch Andersdenkende nicht achten, geschweige denn lieben können. 
Am Anfang der Sitte steht die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit zu sich selbst. Anders ist seelische Heilung nicht möglich. Viele, allzuviele spirituelle Lehrer sind seelisch krank, hochneurotisch, narzisstisch, paranoid, zu stolz, um Krankheitseinsicht zu haben und der Heilung zu bedürfen. Es sind immer die Schmerzvermeider, die Schattenarbeit und Individuationsprozesse so vehement ablehnen. Solange man aber nur seine Größe spüren will und die Kleinheit ängstlich vermieden wird, kann es geistig keine Fortschritte geben, da man man im Narzismus befangen ist.   Neurotiker können zwar jederzeit ein Erwachen erleben, allerdings können sie keine geistigen Fortschritte machen, da geistiger Fortschritt mit seelischer Heilung parallel läuft. Ihre "spirituellen Erfahrungen" sind daher meist prä-rationaler Art, ihre "Einheitserfahrungen" finden sie im symbiotischen "Wir"- Gekuschel.  


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* tiefenvergaunert - dafür Dank an MyKlonovsky, :-D


Montag, 14. Dezember 2020

Zur Zeitgeist*_IN: Corona und Ich

Es ist Dezember 2020, seit fast einem Jahr lebt die Welt unter der Fuchtel des Corona-Virus (Covid-19) bzw. den Maßnahmen gegen das Virus. Einen Lockdown  hatten wir im Frühjahr 2020, der zweite Lockdown beginnt am 16. 12.2020. Bis jetzt habe ich weder in meinem Tagebuch noch in meinem Blog über die sog. Pandemie geschrieben, als Zeitzeugin halte ich es dennoch für angebracht, ein paar Worte darüber zu verlieren, worüber andere Zeitzeugen sehr viel besser recherchiert und geschrieben haben. Hier also meine vorläufige persönliche Einschätzung zu Covid-19 (Corona-Virus):

Ein nicht einmal hoch ansteckender Virus, der bei Erkrankung  zu milder Grippesymptomatik bis  zu  schweren Lungenentzündungen und tödlichem organischem Versagen  führen kann, betroffen sind vor allem Vorerkrankte und hinfällige immunschwache und v.a. sehr alte Menschen.    Bislang  geringe bis keine Übersterblichkeit. Im Sommer 2020 waren einschränkende Maßnahmen, ausser den üblichen Vorsichtsmaßnahmen wie Händewaschen, Maske tragen und Abstand halten, nicht notwendig. 

Die Fall- oder sog. Infektionszahlen bzw. die Anzahl der positiv Getesteten  schnellten erst mit Beginn der  PCR-Testerei rasant in pandemische  Höhen. Große Verwirrung herrscht bei vielen Menschen indes immer noch, derweil angenommen wird, dass infektiös= positiv=erkrankt, was bis jetzt noch nicht abschliessend geklärt ist.  Inzwischen soll endgültig erwiesen sein, dass asymptomatische positiv getestete Personen NICHT infektiös sind, d.h. dass sie eine solch geringe Viruslast haben, dass eine Ansteckungsgefahr sehr gering   bis gar nicht gegeben ist. Die Statistik mit ihren täglichen Fallzahl-Katastrophenmeldungen irrt oder lügt: Durch die exzessive Testerei werden eigentlich Gesunde zu Kranken umgedeutet, und  fragwürdige  Infektionszahlen in schwindelnde Höhen getrieben, die immer schärfere Maßnahmen erforderlich machen. Der PCR-Test, so hat sich längst erwiesen,  erkennt nicht das Virus, sondern nur bestimmte Genschnipsel des SARS-Cov-2-Virus und sagt rein gar nichts darüber aus, ob jemand, der positiv getestet wurde, krank bzw. ansteckend ist. Dass asymptomatische positiv Getestete nicht ansteckend sind, hat  unter anderen nun auch eine ernstzunehmende chinesische Forschergruppe eruiert, was in manchen unserer nunmehr "Desinformationsmedien" zwar wie nebenbei kommuniziert,   aber nicht deutlich thematisiert wird. Man heizt von polit-medialer Seite immer weiter  den Panikmodus an. Die Politiker: Augen zu und durch - in der irren Hoffnung, dass sich irgendwie  doch noch ein Mythos stricken ließe, und ein guter Gott  ihr Totalversagen in der selbstkreiierten Krise gnädig zudecken würde. Wenn die Krankenhäuser an ihre Grenzen kommen - und das kommen sie praktisch jedes Jahr zur Grippezeit - dann sind evtl. "schreckliche Folgen" nicht dem bösen Virus, sondern der vergangenen Gesundheitspolitik bzw. dem  kaputtgesparten Gesundheitssystem zu verdanken. Ärzte und andere aus dem medizinischen Umfeld , die sich dementsprechend kritisch äussern, müssen mit Konsequenzen rechnen, werden etwa versetzt oder auf andere Art  mundtot gemacht, wie dies heute  jeden Regierungskritiker treffen kann. Die Mundnasenschutz-Maske ist endgültig zum Symbol für den  Maulkorb geworden. 


Erwiesen, wenn auch noch nicht bei allen Menschen und Medien angekommen, die Frohe  Botschaft:  Es gibt keine "Coronaleugner", sondern nur diffamierende realitätsleugnende  Medien, welche die Leute, die  den Pandemiebegriff und die Maßnahmen zur Virus- Bekämpfung  bezweifeln und hinterfragen, mit diesem Schimpfwort einzuschüchtern versuchen. Zusätzliche Verwirrung stiftet, dass den Medien völlig unbekannt zu sein scheint, dass die WHO den  Pandemiebegriff vor ein paar Jahren neu definiert hat und das, was eine Pandemie bislang auszeichnete - nämlich eine hohe Sterblichkeit bzw. Übersterblichkeit - gestrichen hat. Das bedeutet, dass die WHO jede Grippe- / Virus-Epidemie als Pandemie ausrufen kann - zusammen mit den entsprechenden restriktiven  Maßnahmen!  Nichtsdestotrotz tönt es von Beginn an aus  politmedialen Kreisen über die "Pandemie"  trotz unzähliger Gegenbeweise, als handle es sich bei Corona/Covid-19  um  eine hochansteckende,  alles dahinraffende supertödliche Seuche wie es beispielsweise die Pest oder die Cholera waren. Interessant ist - in Hinsicht der  der Höhe der Fallzahlen - dass es  für jeden Covid-19-"Infizierten" von der Krankenkasse Bonuszahlungen für die Ärzteschaft  gibt.... von den Gewinnen der Pharmaindustrie ganz zu schweigen, die teuren PCR-Tests, die Impfstoffe... da sind,  wie bei der Migration ganze Industrien im Entstehen,  die durch die Corona-Krise  Verdienste einfahren, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Das Vermögen der Global Player  Bill Gates, Amazon, Google etc. hat sich allein im ersten Lockdown  um eine Billion vervielfacht. 

Wenn man nun sieht, in welcher Art und Weise das Virus politisch instrumentatlisiert wird (s.a. Klaus Schwabs Buch "Covid-19 - The Great Reset")  darf sich  zu recht bei jedem schnöden Hausverstand  der Verdacht melden, dass Covid-19  nicht ganz unversehentlich  einem chinesischen Labor entwichen sein könnte mit dem einzigen Ziel,  chinesische Verhältnisse  quasi viral zu verbreiten: den Umbau der Gesellschaft in einen kapital-sozialistischen Überwachungsstaat...  China ist die neue Weltmacht.. wenn man bedenkt, dass die westliche Produktion fast ganz nach China verlagert ist.... die Abhängigkeit.... die Seidenstrasse... So nur macht der Wahnsinn für mich einen Sinn.  Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - just darum, weil es keiner MERKT! Die wirtschaftliche Expansion der Chinesen entspricht der Ausweitung des Virus. In die Hand arbeiten den Chinesen dabei die westlichen Staaten, die von einer Großen Transformation bzw. internationalsozialistischen  One-World-Planwirtschaft  träumen.  Interessant bei dem Verdacht einer absichtlich losgelassenen Epidemie ist das Gerücht, dass bei Ausbruch der Corona-Epidemie die  Provinz Hubei mit 5 Millionen Menschen von den chines. Behörden  von innen zwar abgeriegelt wurde, umgekehrt aber gleichzeitig allen dort heimischen   Menschen   Auslandsflüge ermöglicht wurden. (Ein Gerücht nur? Auf die Schnelle  liess sich von mir nichts dergleichen googeln, was aber auch nichts bedeutet...)


Wenn Corona tatsächlich ein imperialistisch-motivierter chinesischer Coup wäre - dann wäre das ein kolossaler kosmischer Witz. Macht man sich ein bisschen Mühe  und  recherchiert im Internet,  dann werden sämtliche sog. Verschwörungstheorien wahr, Nebel lichten sich, das mediale  Gaslighting kriegt Kontur und man sieht mit eigenen Augen:  fast alles, was  von den Regierenden seit längerem als Verschwörungstheorie und "rechts" gebrandmarkt wird, ist seit langem schon ein offenes Geheimnis und für jeden Nutzer  einsehbar. Sehr ergiebig  ist hierbei die Webseite des World-Economic-Forums, dessen Gründer und Vorsitzender ein Prof.  Klaus Schwab ist. Er ist der Designer des Great Resets, der im Schatten von Corona endlichstattfinden soll.  


Kleine Kostprobe:  Klaus Schwab in seinem Buch: Covid-19, The Great Reset 

„…if viewed in terms of the percentage of the global population effected, the corona crisis is (so far) one of the least deadly pandemics the world has experience over the last 2000 years.“ Zu deutsch: Die Corona-Pandemie ist sei nicht etwa eine der schlimmsten, sondern eine der am wenigsten tödlichen Pandemien, die in den letzten 2000 Jahren vorkamen.

Warum?  Weil es eben keine Pandemie, sondern nur eine Epidemie ist! Nicht zuletzt trägt auch  diese elende Begriffsverwirrung schuld an der allgemeinen Konfusion. Seit die Herrschenden die Sprache verändern,bestimmte  Worte verbieten, Begriffen neue Bedeutungen geben, gendern usw., um das Bewusstsein der Menschen vom Schlechten zum Guten hin zu manipulieren,  - vor allem seit dem egoischen  Subjekt und seiner narzsstischen Befindlichkeit eine absolute Bedeutung verliehen wird, versteht man buchstäblich die Welt nicht mehr. Wer sich diesem neuen faschistoiden Meinungsdiktat der MS-Medien nicht beugt, wird gesellschaftlich fertiggemacht. Mit Corona haben die gotteskriegerischen Medien einen "alternativen Fakt" geschaffen und der Ungläubige, der ihrem Glaubensbekenntnis nicht folgt, wird verketzert, verliert den Job, Status usw. . Gelebt soll werden nun ein "Neues Normal" mit "Alltagsmaske" und Angst im Nacken. 

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Von Interesse in diesem Kontext ist auch der sog. Event 201, bei der eine Pandemie-Übung stattfand, bei der ebenfalls sämtliche heutigen Protagonisten mitwirkten.: 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503951/Event-201-Eine-sonderbare-Pandemie-UEbung-kurz-vor-Ausbruch-der-Corona-Krise

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Das hat wohl schon Methode: Demonstrationen gegen Coronamaßnahmen der sog. Querdenkerbewegung werden einerseits erlaubt und kurz davor, wenn alle schon angereist sind, vor Ort  vom Verfassungsgericht gekippt.

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Heute,  am 09.12.2020 mailt man mir 2 Links, welche einerseits die Rolle Chinas in der Corona-Krise beleuchten und andererseits einen umfangreich recherchierten Rubikon-Artikel von Mathias Müller, in dem sehr ausführlich  Fakten sowie Irrtümer über Covid-19 aufgelistet sind.

https://www.rubikon.news/artikel/auf-hauchdunnem-eis

https://tkp.at/2020/11/29/china-und-der-great-reset/

Auszug:  "Nach umfangreichen Recherchen kam Senger zu dem Schluss, dass wir es mit einer großangelegten „Information Operation“, einem Informationskrieg der Kommunistischen Partei Chinas (Chinese Communist Party, CCP) zu tun haben. Sengers solide Erkenntnisse zu den Umtrieben der CCP bilden die Grundlage für diesen Artikel und stellen in meinen Augen das fehlende Puzzleteil dar, ohne das sich die aktuelle Situation der Weltgemeinschaft nicht verstehen lässt. Sengers Hauptthese in seinem sehr lesenswerten Artikel „China’s Global Lockdown Propaganda“ lautet, Lockdowns seien nicht evidenzbasiert, sondern chinesische Staatspropaganda im Sinne eines Flu d’état — eines Staatsstreichs auf Grundlage eines Virus, mithilfe des Exports schädlicher, pseudowissenschaftlicher Maßnahmen (10). Die Beweislast, die er hierfür erbringt, ist erdrückend. Auf seinem Twitter-Account (@michaelpsenger) dokumentiert er hunderte seriöse Publikationen, die in ihrer Gesamtheit einen geostrategisch motivierten Fake der CCP plausibel nahelegen. In einem Thread „Offener Brief an Xi Jinping“ belegt Senger 70 „Fakes“, mit denen China operiert habe, um sein weltweites Pandemie-Management zu promoten, darunter „fake pandemic response, fake infection data, fake hospitals, fake WHO reports, fake WHO representatives, fake humanism, fake whistleblower“ um nur einige Punkte der beeindruckenden Liste zu nennen (11). In Sengers Augen kommt dabei „fake social media accounts“, gemeinhin „Bots“ genannt, eine zentrale Rolle zu."

Ich kam zum selben Schluss wie Senger, nur dass ich nicht so detailliert  recherchierte, sondern mehr einem Bauchgefühl nachging. Es braucht nicht viel Recherche, um folgende Schlüsse zu ziehen:

"In der Corona-Krise fragen sich viele, warum die Staaten der Erde so synchron agieren, als stünden sie bereits jetzt unter der Führung einer unsichtbaren Corona-Weltregierung. Während des unaufhaltsamen Aufstiegs Chinas und Abstiegs der USA sind längst neue transnationale Machtkartelle aus dem sterbenden Imperium hervorgegangen: Big Data, Big Pharma und Big Money. Bemerkenswerterweise befinden sich diese während der Corona-Krise in einer historisch einmaligen Interessenkonvergenz mit China; „Stay Home!“, Social Distancing, die Ausschlachtung des Mittelstands, der „Reset“ des krachenden Weltwirtschaftssystems und die damit verbundene, historisch beispiellose Kapitalverschiebung von unten nach oben nützt ihnen allen. Die Imperialbestrebungen Chinas und westlicher Konzernglobalisten stehen aktuell in keinem Gegensatz zueinander, solange nur jeder seinen Anteil vom Kuchen bekommt. China propagiert weltweit Lockdowns, um seine Gegner wirtschaftlich zu schwächen und sein eigenes Kulturmodell zu exportieren. Die Transhumanisten und Globalisten rund um das WEF planen den kompletten Umbau der Weltwirtschaft vom neoliberalen, ressourcenintensiven Turbokapitalismus hin zu in einem planwirtschaftlich-digitalen Überwachungsstaat zu ihrem Vorteil unter dem Framing „Great Reset“. Als unauffälliges Übergangsinstrument dient ihnen dabei die WHO mit dem China- Lobbyisten Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Chinas Lockdown-Propaganda als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse verkauft. Diese zuvor nicht dagewesene Interessenkonvergenz führt zur absurden Stabilität eines „Neuen Normal“, welches bereits in seinen anfänglichen Erscheinungen unübersehbar totalitär-faschistische Züge trägt. In diesem Prozess scheinen alle Länder China immer ähnlicher zu werden."

Word! , das (chinesische) Reich Gottes ist nahe!. Dass China die Blaupause für die Gesellschaft der Zukunft liefert, war  für mich schon seit einiger Zeit nicht zu übersehen. 

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Es bleibt auf weiteres spannend - zumindest solange, wie der Strom noch aus der Steckdose kommt und die Tagesschau täglich aufs neue ihre "postfaktischen" Wahrheiten verkündet.  Auch wenn die Krankenhäuser  mit Corona-Patienten derzeit überbelegt sind, gibt es doch noch keine gravierende Übersterblichkeit. Man hat schlichtwegs das Gesundheitssystem aller Orten kaputtgespart. Im Corona-Musterländle  Schweden, so schreibt die NZZ, kündigen monatlich ca. 500 Pflegefachkräfte wegen Überlastung ihre Arbeit. Was nicht so sehr an Corona- sondern eher an der Knappheit von Pflegepersonal liegt. Eine Illusion, zu glauben, man könne das Virus kontrollieren. Egal, was man macht, es ist wohl gar nicht möglich, mit Überzeugung in diesem Kontext etwas  "richtig" zu machen.  Das deutsche Musterstädtle Tübingen mit seinem klugen Oberbürgermeister Boris Palmer steht im Moment wohl am Besten in der Welt da, man konzentrierte sich dort sehr effektiv auf den Schutz der Alten und Kranken bzw. Vorerkrankten. Ansonsten hält man auch dort an den untauglichen PCR-Tests fest und am Glauben, dass Symptomlose ansteckend seien. Dass chinesische Forscher im Nov. 2020 eine Studie veröffentlichten, die das Gegenteil beweist, wird von den Medien nicht deutlich oder gar nicht kommuniziert. Ob Chinesen  überhaupt glaubwürdig sind, steht nicht erst seit Wuhan in Frage, (was ebenso für die MS-Medien gilt.)   Ihr Überwachungsstaat funktioniert jedenfalls und er wird auch bei uns funktionieren. 


Auffällig ist, dass zur Bekämpfung von Cov-19 nur eine Impfung helfen soll. Eine vorbeugende  Immunstärkung, die  in der Eigenverantwortung des Einzelnen läge, wird  bislang nicht einmal in Erwägung gezogen , genauso wenig wie die  Immunisierung durch Infektion für die Politik eine Option ist. Alles legt man in die Hand von Big Pharma und deren  unzureichend getesteten Impfstoff, der in  ein paar wenigen Monaten entwickelt wurde und daher wieder neue Probleme und neue Panik in der Bevölkerung schaffen  wird. 

Mit dem Thema Corona habe ich selbst mich zwar nicht ausschweifend, aber doch ausreichend beschäftigt, sodass ich berechtigten Grund zur Annahme haben darf, dass es sich dabei um einen Hoax handelt, eine Lüge, welche die ganze Welt in Angst und  Wahn treibt. Dass nach Umfrage ca. 85% der Menschen an diese Lüge glauben sollen, halte ich auch für eine Lüge. Dass die meisten Menschen daran glauben, hat m. E. psychologische Ursachen, kurz gesagt: : Gründe sind  einerseits die Eltern-Übertragung, wobei das Vertrauen, dass man als Kind einst in die Eltern gesetzt hat, vom Erwachsenen  auf den Staat übertragen wird, wobei ein Vertrauensbruch für "brave Mädchen und Jungs" jenseits jeglicher Vorstellung ist... Zum  zweiten ist da die feste Überzeugung, dass man sich auf der Seite der Guten und Richtigen wähnt und überhaupt  die Mehrheit immer recht hat. Die psychische Verfasstheit des mißbrauchten Bürgers entspricht dem Trauma des mißbrauchten Kindes. (Stockholm-Syndrom).

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Ärzte seien wütend, liest man in der NZZ , "dass der Tod tausender Senioren einfach hingenommen werde, die Politik mit Gezänk wertvolle Zeit verliere...". Jo mei....

"Man muss sich das so vorstellen: Im Kanton Zürich fällt in diesem Herbst  jeden Monat ein ein Verkehrsflugzeug mit 200 Senioren vom Himmel..und im  nächsten Monat passiert das wieder...."  (so Dr. Gerhard Eich, Chefarzt Infektiologie Triemli, Zürich. (Zürich, 11. Dezember 2020)) Frei nach dem Bonmot von Markus Söder:."Die Todeszahlen sind aktuell so hoch, als würde jeden Tag ein Flugzeug abstürzen". 

Marietta Slomka in der Tagesschau. Wie die "emotional total bewegte" Kanzlerin   zeichnet  auch sie erneut  Schreckensbilder mit "elendiglich verstorbenen Großeltern, ohne jede Hand und Beistand im Sterben".  Der Tod eines 90Jährigen "mit und/oder an Corona"  kriegt eine Sendezeit, wie sie sonst nur Prominenten zuteil wird. Und, na klar:  AfD ist wieder  schuld, diesmal an Corona-Hotspots auf dem Lande.

Auffällig ist, dass es kaum Grippekranke -bzw. -tote in diesem Winter zu geben scheint...hm......,  Die Zahl der positiv Getesteten steigt täglich, auch die Zahl der Toten - Verstorbene,  die  mit oder an Corona bzw. an Grippe erkrankten ? Fakt ist: alles, was sich unter dem  Namen Corona subsummieren läßt,  klingelt im Geldbeutel des einen oder anderen Amigos - es gibt wohl nichts mehr, woraus nicht Profit geschlagen werden könnte.  


Sehr gut und umfangreich recherchiert hat Ansgar Neuhof hier die Verflechtungen von Medien/Wirtschaft/Politik/Gesundheitswesen:

https://www.achgut.com/artikel/corona_politik_grundlegende_pcr_test_studie_auf_treibsand_gebaut/P90#comment_entries



Ein kurzer Abriss nur - mehr werde ich zu Corona wohl nicht mehr schreiben. Viel interessanter ist, was in Coronas Windschatten im Gange ist...Um mich zu informieren lese ich die sowohl MSM als auch alternative Medien, zu all dem schätze ich besonders die fundierten Meinungen von Michael Klonovsky, Alexander Meschnig, Rocco Burggraf, Susanne Baumstark und andere, die wohltuend rationale Positionen vertreten.




Mittwoch, 9. Dezember 2020

IN THE MOOD - la la la...

 


IN THE MOOD

Aus meinem regressiven Alltag

Frau Schulte: Herr Doktor, Herr Doktor, mir tut alles weh -  hier, hier und hier und hier!.

Doktor (studiert Röntgenbild): Ja, da handelt es sich wohl um eine Hüftgelenksarthrose, liebe Frau. Das kommt vor. Mit 75 Jahren ist das ganz normaler Verschleiss.

Frau Schulte: Sie meinen, ich werde langsam alt,  hmmmmm.... grübel grübel...

DA! - 


Aus der Tiefe ihrer Gruft

'ne altbekannte Stimme  ruft:

"Na, habe ich's dir nicht gesagt,

Auch du bist unterworfen noch

Dem Menschlich-Allzumenschlichen,

Auch du musst noch im Staube kriechen,

Zu Staube werden, ist das Los

Auch deiner morschen Knochen,

Mir kochen Emotionen hoch,

tust du so blöde  schwätzen,

Du trotzest all'n Naturgesetzen

immer noch, pfui, immer noch!"


Frau Schulte : 

"Dein Wort ist  nicht Gesetz für mich 

Mach auf dein Ohr, erINNERe Dich,

Auf dass auch dir zur Einsicht werde,

Wie Vergehen als auch  Werden

Für dich ein  Ende find' auf Erden,

Ich kann's nicht sehn, wie ich geworden,

bin weder tot noch eingeboren, 

Ich weiss nur sicher, dass ICH BIN."


("Na gut...  UND DENNOCH..." sagt der  Meister,

"all I hear is Scheibenkleister) ! "   :)

la la la


PS:  Schad, dass die Stimme, die da  rief, nicht will genannt beim Namen sein,

Ihr sitzt noch arg die Brille schief, die Sicht ist noch nicht rein. 

Ich nenn sie bei mir Sister Act vom Unheiligen Geiste,

Dergleichen gibt es viele, wie dies ein jeder weiss,

Sie ist der neue Prototyp, den Gott mir hat geschickt,

Damit ich klar erkenne, wie ER auf Erden wirkt

Im Guten wie im Bösen,

Im Binden wie im Lösen,

Regressiv und progressiv,

Sowohl jenes als auch dies,

so sitzt auch nicht die Brille schief,

Nun ist des Reimens wirklich Schluss,

Bis demnächst, Leutz, Gruß und Kuss!







Freitag, 18. September 2020

Tun, was ich am liebsten tu:: Killing softly the Guru - UG Krishnamurti

 Aus gegebenem Anlass

UG Krishnamurti sagt...

"...The personality does not change when you come into this state. You are, after all, a computer machine which reacts as it has been programmed. It is in fact your present efforts to change yourself which are taking you away from yourself and are keeping you from functioning in the natural way. The personality will remain the same. Don't expect such a man to become free from anger and idiosyncracies. Don't expect some kind of spiritual humility. Such a man may be the most arrogant person you have ever met, because he is touching life at a unique place where no man has touched before. It is for this reason that each person who comes into this state expresses it in a unique way, in terms which are relevant to this time. It is also for this reason that if two or more people are living in this state at the same time they will never get together. They won't dance in the streets hand in hand -- "We are all self-realized men; we belong." (1976, edited by James Brodsky) Full text: siehe unten.


Übersetzung:

".."...Die Persönlichkeit ändert sich nicht, wenn Sie in diesen Zustand kommen. Sie sind schließlich eine Computermaschine, die so reagiert, wie sie programmiert wurde. Es sind in der Tat Ihre gegenwärtigen Bemühungen, sich selbst zu verändern, die Sie von sich selbst entfernen und Sie davon abhalten, auf natürliche Weise zu funktionieren. Die Persönlichkeit wird dieselbe bleiben. Erwarten Sie nicht, dass ein solcher Mensch frei von Zorn und Eigenheiten wird. Erwarten Sie nicht irgendeine Art von spiritueller Demut. Ein solcher Mann ist vielleicht der arroganteste Mensch, den Sie je kennen gelernt haben, denn er berührt das Leben an einem einzigartigen Ort, den noch kein Mensch zuvor berührt hat. Aus diesem Grund drückt jeder Mensch, der in diesen Zustand kommt, dies auf eine einzigartige Weise aus, in Begriffen, die für diese Zeit relevant sind. Es ist auch aus diesem Grund, dass, wenn zwei oder mehr Menschen gleichzeitig in diesem Zustand leben, sie niemals zusammenkommen werden. Sie werden nicht Hand in Hand auf den Straßen tanzen - "Wir sind alle selbstverwirklichte Männer; wir gehören dazu". (1976, herausgegeben von James Brodsky) Vollständiger Text: siehe unten.


Vorweg wäre erst noch zu erklären, dass der "State" von dem UGK  spricht,  ein Zustand ist, den  er im vorhergehenden Abschnitt des unten genannten  Links  als seinen "natural state", seinen "natürlichen Zustand"  beschreibt, seiner Überzeugung nach das Endziel allen Strebens und Suchens nach Ganzheit. 

  

1/UGK  "...Die Persönlichkeit ändert sich nicht, wenn Sie in diesen Zustand kommen. Sie sind schließlich eine Computermaschine, die so reagiert, wie sie programmiert wurde. Es sind in der Tat Ihre gegenwärtigen Bemühungen, sich selbst zu verändern, die Sie von sich selbst entfernen und Sie davon abhalten, auf natürliche Weise zu funktionieren. Die Persönlichkeit wird dieselbe bleiben.


Das ist schon mal nicht wahr,  "after ALL" bist du eben kein konditionierter Robot mehr! 
Wer sich auf den ganzen Prozess einläßt, für den verändert sich die Pesönlichkeit sehr wohl und zwar drastisch, derweil in Schatten- rsp. Individuationsprozessen  die psychologische Abwehr abgebaut wird und das gesamte alte Programm des Reiz-Reaktions-Schemas obsolet wird. Wie kann es auch anders sein!  Das "TRANS-Reiz-Reaktionsschema ist nicht mehr im Dienst der egoischen ABwehr tätig, sondern im Dienst des SELBST/SUBJEKTs/Gottes. Was auch immer hier "gereizt" oder "getriggert" wird, ist eher selten die Abwehr als der  "WAHRHEITSimpuls" . Daneben hat sich das  Denken komplett verändert.Wie sehr verändert, habe ich schon unzählige Male an anderer Blog-Stelle geschildert. 

In den ersten 4  Sätzen schon gelingt es dem  UGK  einmal mehr, der ihm zugeneigten Leserin das jungfräuliche Hirn zu verficken. Es bedarf wirklich keines vertieften Gewahrseins, um die Widersprüche darin zu finden - es  widerspricht allen traditionellen spirituellen Traditionen. Transformation - die Alchimie der Verwandlung ist nichts, was man überspringen kann.  
Die  Widersprüche im vorliegenden Textausschnitt zeigen sich darin,  dass die ersten Sätze einerseits implizieren, dass die Persönlichkeit sich nicht verändert und sich andererseits ganz  offensichtlich doch verändern MUSS, nämlich dann wenn der Sucher mit seinen "gegenwärtigen Bemühungen aufhört, sich selbst zu verändern, durch die er sich von sich selbst entfernt".  Hurra! Wobei wir schon an einem ganz wichtigen Punkt angelangt wären. Wie mir aus berufenem Munde versichert wurde, hat der Buddha viele viele Leben  damit verbracht, sich von sich selbst zu entfernen.... Ja, kann verdammt lange dauern, aber so tut jeder, der dem patriarchalischenWeg  (Anspannung) folgt und den Weg der Erlaubnisgebung (Entspannung)  verdammt. Wenn unter dem traditionellen Weg der einseitig patriarchalische Weg der Askese gemeint ist, dann bin ich auch gegen die Tradition!


UGK redet recht eigentlich implizit der Selbstannahme das Wort. Folgt man dem weiblichen Weg der Erlaubnisgebung,  dann führt die  Achtsamkeit zur SELBST-ANNAHME  (Energie folgt der Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit ist Liebe bzw. Annahme)  , welche  die Transformation (Verwandlung/Veränderung) bewirkt und  zur ganzheitlichen Wahren Natur führt.  Veränderung/Transformation  beginnt mit der Abwendung von dem  aussenorientierten egoischen  Streben  des Macher-Egos  nach Erleuchtung,  als da wären z.B. die  nichtsnutzigen Übungen  in den sog. Losigkeiten  wie Absichtslosigkeit/Erwartungslosigkeit, Nichtwerten, Unterschiedslosigkeit etc. 

 Selbstannahme liegt allein in der  Hin- und Rückwendung zum egoischen Subjekt.  Veränderung beginnt mit der Selbstwahrnehmung und Selbstannahme der Person mit ihren gegenwärtigen egoischen Gedanken, Gefühlen, Empfindungen - so wie  ich Hier und Jetzt bin. Hier und Jetzt  ist der Punkt, an dem ich in meine Wahre Natur hineinzuwachsen beginne. Mit der  Selbstannahme beginnt also zugleich die Veränderung/Transformation der Person, der Materie, des Körpers. Das ist alles, was ich Hier und Jetzt habe, was ich konkret benennen und anfassen kann: die Erfahrung der Existenz, des Da-Seins in meinem Körper, der ich BIN. Ich glaube, DAS ist ein Punkt, eine Seite der Spiritualität,  die von den Traditionalisten, den alten Mystikern und Alten Meistern nicht vollends realisiert wurde, denn das  Da-Sein in der Welt, im Körper, der EROS  wurde verteufelt. Damit wurde auch das Weibliche verdrängt.  Vielleicht war das ein Streitpunkt zwischen UGK und Jiddu  Krishnamurti? 
Die patriarchalische Spiritualität ist objektbezogen. Die weibliche subjektbezogen. Der Mittlere Weg ist der Weg zwischen den beiden Extremen hindurch. Hierbei geht es darum, sich weder mit dem einen noch dem anderen zu identifizieren. Die Versuchung ist zu groß, sich in der dionysischen Rauschhaftigkeit des Eros, des Körpers zu verlieren, der "natürlichen Natur" (im Gegensatz zur GEISTtigen Natur)  Ist diese "natürliche Natur" das selbe wie  UGK's "natural state", bei Ken Wilber auch Zentaur genannt?  Hmm... habe ich das nicht schon einmal auf dieselbe Weise beschrieben, dieselben Fragen zu UGK gestellt?  Ist UGK im Dionysischen Bewusstsein hängengeblieben und hat wie viele andere auch den anderen Pol, das Apollinische verdrängt?  In der jeweiligen Verteidigung dieser  zwei Extreme  könnten die Hauptstreitpunkte liegen, die UGK scheinbar von den Traditionalisten getrennt hat. Ich weiss es nicht, ich habe UGK in all den Jahren  nur häppchenweise zu mir genommen.... 


3/ UGK: Die Persönlichkeit wird dieselbe bleiben. Erwarten Sie nicht, dass ein solcher Mensch frei von Zorn und Eigenheiten wird. Erwarten Sie nicht irgendeine Art von spiritueller Demut. Ein solcher Mann ist vielleicht der arroganteste Mensch, den Sie je kennen gelernt haben, denn er berührt das Leben an einem einzigartigen Ort, den noch kein Mensch zuvor berührt hat. Aus diesem Grund drückt jeder Mensch, der in diesen Zustand kommt, dies auf eine einzigartige Weise aus, in Begriffen, die für diese Zeit relevant sind.

Die Persönlichkeit wird nur dann  dieselbe bleiben, wenn der "Natürliche Zustand" ein vorübergehender war, z.B. beim ersten Erwachen, welches noch keine transformierende Wirkung hat. Es wird nicht klar ausgedrückt, was UGK hier meint, den natürlichen Permanent-"Zustand", der nach den Schattenintegrationsprozessen  erreicht wird  odernur  eine vorübergehende Abwesenheit von Ego. Im letzteren Falle verändert sich das Ich nicht grundlegend, es wird durch das Erwachen erstmal zum Gläubigen, der Verstand bastelt sich aus der spirit. Erwachenserfahrung ganz fix ein Konzept, das meist mit der Sprache/Konfession verbalisiert wird, die einem geläufig ist durch religiöse Erziehung, Lektüre, Meister-Schüler-Verhältnis mit diversen Lehrsystemen usw.   Erwachen wird für viele Erwachte eine Falle; derweil der Egomind  die Erfahrung zwangsläufig  konserviert und wiederholen möchte, bleibt er an ihr haften.Diese Verhaftung macht ein spirituelles Weiterwachsen unmöglich.   Um diese Verhaftungen bewusst zu machen,  ist die Übung der Achtsamkeit so wichtig.

Erwachen ist Gnade, d.h. jeder   kann  jederzeit und unter allen Umständen erwachen, letztgültige Befreiung erlangt man meiner Erfahrung und Erkenntnis nach nicht durch "Gnade", sondern durch Achtsamkeit nach aussen und innen und die permanente Ausrichtung des Geistes auf den "Einen Punkt". Ich habe mich nie besonders für Chakren interessiert, im Rückblick sehe ich, dass ich die Chakren intuitiv erfasst habe, ohne sie damals beschreiben zu können. Ebenso ging es mir mit den Schattenprozessen. Das Herz wurde geöffnet durch Selbstannahme/Bejahung  und insbeondere durch die die christliche  Herz-Jesu-Meditation, die ich damals mir zur Gewohnheit machte und die sich dann wie die Achtamkeitsübungen verselbständigt hat, so dass ich sie nicht mehr bewusst üben musste. Die Herzöffnung ist sehr wichtig, derweil es sich hierbei  nicht um Negation/Desidentifizierung des  Ichs handelt, sondern im Gegenteil um die bewusste Identifizierung  mit den verdrängten Ich-Anteilen,  Gefühlen, Gedanken, Empfindungen, dem eigenen Körper sowie im erweiterten Sinne  mit dem materiellen Da-Sein in der Welt  und der Verbundenheit mit allen Wesen. Die Heilung des Denkens/Verstandes erhöht ihn in die Transzendenz der göttlichen Ratio.  Beides zusammen in Harmonie bildet die Grundlage für Gewahrsein, d.h.  ganzheitliche Bewusstheit, Wahrnehmung der Soheit.er Dinge. Einheit.  . 


Dass dieser Mensch  "wie kein Mensch zuvor das Leben  berührt, an einem einzigartigen Ort, den noch kein Mensch zuvor berührt hat,"  (UGK)  ist reine Poesie, klingt unnötig romantisch verklärt  und  auch irgendwie arrogant, zwar nicht nach der  "Einzigartigkeit" des Ortes, sondern der Einzigartigkeit "dieses Menschen" UGK.  (UGK's  Formulierung erscheint mir hier  wie so viele seiner Äusserungen ziemlich nebulös, es ist anzunehmen, dass  er  einfach nur ausdrücken will, dass ER  - da er bei der Beschreibung von "diesen Menschen" natürlich von sich selbst ausgeht! - dadurch anderen Menschen eventuell arrogant erscheinen mag. Tatsächlich ist die Erfahrung des All-Eins-Seins, der EINE, der Einzigartige  "einzig-artig" in dem Sinn, dass die Dualität aufgehoben ist, "der Andere" somit  transzendiert ist und nur noch eine scheinbare Realität hat. (Die Fähigkeit,  ernsthaft darauf einzugehen, ist mir  ziemlich abhanden gekommen.LOL) 

In Wahrheit ist es so, dass NIEMAND an keinem Ort so etwas wie "das Leben"  berührt. Wenn du "over the edge" bist, erkennst Du: DU bzw. ICH BIN das LEBEN! ICH BIN der Weg , die  Wahrheit und das Leben!  Keine Trennung mehr zwischen dir und dem, was du Leben, Wahrheit, Weg  nennst. Und auch keine Örtlichkeit, sondern überzeitliches nonlokales Bewusstsein -  Du berührst dich SELBSt - DAS bist DU. 

3/UGK: Aus diesem Grund drückt jeder Mensch, der in diesen Zustand kommt, dies auf eine einzigartige Weise aus, in Begriffen, die für diese Zeit relevant sind. Es ist auch aus diesem Grund, dass, wenn zwei oder mehr Menschen gleichzeitig in diesem Zustand leben, sie niemals zusammenkommen werden. Sie werden nicht Hand in Hand auf den Straßen tanzen - "Wir sind alle selbstverwirklichte Männer; wir gehören dazu". (1976, herausgegeben von James Brodsky) Vollständiger Text: siehe unten.


Wie gesagt, ist die Weise des Ausdrucks der Erfahrung des "natural state"  nicht einzigartig,auch wenn es die Erfahrung des EINIGEN Bewusstseins ist bzw. des "EINZIGARTIGEN, der ICH BIN". Die Ausdrucksweise/Deutung der Erfahrung  hängt von der Terminologie des jeweiligen religiösen Glaubens/Konzepts ab. Ich selbst kann  mich in der Sprache des Mythos ebenso ausdrücken wie in der tiefenpsychologischen Terminologie, (weniger in der philosophischen) die biblische Sprache des  christlichen. Mythos steht mir näher. 
Dass neben dem SELBSTverwirklichten noch andere SELBSTverwirklichte existieren, interessiert den SELBSTverwirklichten in seinem absoluten All-Eins-SEIN überhaupt nicht. Er hat weder ein Bedürfnis nach Austausch noch im miteinander tanzen. Seine Freude, sein SEIN ist ungeteilt. 


Btw: Wer UGK zum "Meister" hat, der ist von vornherein  verloren.(Ein Antiguru nimmt per definitionem keine Schüler)  Ein Sucher bedarf eines Konzeptes, an das er glauben kann und keine  mehr oder weniger nihilistischen Pamphlete, die  sämtliche spirituelle Traditionen (vor der Zeit!) in die Tonne treten! Der Sucher braucht 'ne Landkarte (Lehre)  und keinen "Antiguru", der ihm von vornherein sämtliche Wege abschneidet, nur weil vom Ende her theoretisch klar ist, dass es keinen Weg gibt. 
(Mir selbst ist erst vor kurzem die Notwendigkeit des Konzepts im Zusammenhang mit dem "Rechten Glauben"  klar geworden, des weiteren,  dass die Mysterien, die früher von den Mysterienorden geschützt waren, genau die nonduale Wahrheit resp. Glaubenssätze umfassen, die heute von scheinbar erwachten Pseudo-Advaita-Anhängern so mißbräuchlich-inflatiionär verbreitet werden: Es gibt keine Person. Du bist schon befreit. Es gibt nichts zu tun. Alles, was du suchst ist schon da.Schattenintegration ist Mumpitz. Das Werden, Evolution, Prozess, die Entwicklung des Bewusstseins werden negiert. Ihr Zirkelschluss lautet: Wenn es keine Person, kein Ich  gibt, dann gibt es auch dies und jenes nicht....  Alles vorübergehende "richtige" Einsichten resp. Glaubenssätze, die keine vewandelnde KRAFT, kein wahrhaftiges SEIN   haben in demjenigen, der an sie nur glaubt. Der Initiation des ersten Erwachens folgt kein Prozess der Individuation/Schattenintegration, derweil man glaubt, schon am Ziel angelangt zu sein.) 

https://books.google.de/books?id=zesDAAAAMBAJ&pg=PA19&lpg=PA19&dq=james%20brodsky%20u.g.krishnamurti&source=bl&ots=9zZepF88o_&sig=ACfU3U1Sx-WI80DNNc8OvZUoNVN_Gb361g&hl=en&sa=X&ved=2ahUKEwiXnZfZyt7rAhVQsaQKHeCnCV4Q6AEwAnoECAkQAQ&fbclid=IwAR3C37a7sqGhvA5UUxbGRLO8bWIAA6rXoNWxshIBiMtXRyy5yPQuWtte1Mk#v=onepage&q=james%20brodsky%20u.g.krishnamurti&f=false 


*****

PS: Und nochmal: Den meisten Lesern meines langjährigen Blogs mag alles, was ich schreibe, bekannt vorkommen und gar oftmalige Wiederholung sein. Mich selbst interessiert mein "Alter Käse" nicht, so etwas wie Wiederholung gibt es nicht und wenn ich 1000 mal "und nochmal" schreibe - alles, was ich schreibe ist Schreiben zu einem (meist) von aussen gegebenem Anlass und  "gefühlt" das erste Mal.  Soweit ich mich erinnere, habe ich Texte von UG Krishnamurti bisher noch nie so ausführlich behandelt. Vielleicht bin ich dadurch seinem verwirrenden Geheimnis ein bisschen näher gekommen.
Es wäre mir durchaus willkommen, wenn  Herr H., der mich nun schon seit Jahren mit UGK-"Knochen" abfüttert und auch diesmal den Anlass für die Antwort auf diesen Textausschnitt gab, sich mal  dezidierter zu UGK äussern könnte, schliesslich ist es sein "Meister" und müßte demgemäß das Geheimnis des "natural state" des UGK kennen und benennen können. Interessant wäre für mich auch zu wissen, worin der Unterschied zwischen der Anti-Lehre des UGK und der Lehre des Jiddu Krishnamurti liegt. Vielleicht liegt  UGK's Anti-Haltung nicht gegenüber der Lehre, sondern in der Person des Jiddu Krishnamurti? Jiddu K. hat mich spirituell weder negativ noch positiv  beeinfluss, . von ihm habe ich vor vielen Jahren mal ein einziges kleines Büchlein gelesen. Von UGK gibt es im Netz Gespräche und Interviews zu lesen, die ich auch nur auszugweise lesen kann, weil die "Gegenschrift"  sofort in mir zu arbeiten beginnt, zuviel Konfusion und  Unwahrheit springt mir da ins Gesicht...


Noch etwas zum Layout des Blogs, was sehr lästig ist: Seit ich das neue Blogger.com nutze,  läuft ständig irgend was schief, die Schriftgröße ändert sich von selbst, Teile, die ich gelöscht hatte, sind dann doch wieder da, die Vorschau erscheint ganz anders als das fertige/veröffentliche Blogbild usw.  Für evtl. Leser ist es hoffentlich nicht allzu chaotisch.. 

Freitag, 10. Juli 2020

Auf, hol' die Peitsche, Friederich, die Zeitgeist*_IN, sie sehnet sich...

Nach eines Gottes starker Hand,
So völlig ausser Rand und Band
Verliert sie nicht nur den Verstand,
Nein, auch ihr Herz wird hart und härter
Es steigt die Spannung stark und stärker,
Das Transweib treibt uns in den Wahnsinn,
Erhör mein Flehn, Apollo, please
Zähm den tyrannisch' Dionys!
Den Dolch please im Gewande lassen,
Nicht hetzen woll'n wir, auch nicht hassen,
Wir halten strikt uns an die Regeln,
die uns von Facebook vorgegeben.

(Der Gott Dionys ist lt. Mary Daly und anderen feministischen Theologinnen ursprünglich eine Göttin gewesen und wurde im frühen Patriarchat wie viele heidnischen weiblichen Götter vermännlicht. Wie die Göttin früher genannt wurde, ist mir leider unbekannt.)

***
 
Man ist  frei von Autoritätsgläubigkeit, wenn man mit dem Ansammeln von spirituellem Wissen resp.  Lesen spiritueller Büchern aufhört.  Das geschieht ganz von SELBST, wenn man das Wesen der Vorstellungen erkannt  hat  Alles Wissen und Handeln basiert bzw. geschieht aufgrund von  Imagination, auch das Wissen von sich selbst und der Welt. Die Landkarte ist nicht das Territorium, sondern nur eine Vor-Stellung von dem Terrain, Das fotografierte Bild IST nicht die Landschaft selbst, sondern liefert nur  eine Vor-Stellung, die Speisekarte kann man nicht essen, sie evoziert Vorstellungen von den Speisen usw.  Und so ist es beim Lesen: alles, was der Egomind   ÜBER Spiritualität  liest, wird von ihm in Bilder übersetzt, die er für die Wirklichkeit hält. Aber nicht nur das. Auch die wirkliche Landschaft, der ich leibhaftig von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehe, ist ein Bild. Ich kann Landschaft als Landschaft nur aufgrund vergangener Erfahrung erkennen von Erinnerungen, Vorstellungen.  Für den Befreiten gibt es keinen Qualitäts-Unterschied zwischen dem Landschaftsbild, das er sich im Kopf vorstellt oder der scheinbar wirklichen Szenerie, der er scheinbar in persona beiwohnt. Was heisst: Beides löst in ihm keine "Sensationen" mehr aus, kann seinen Gleichmut nicht erschüttern. Beides ist Projektion. Beides ist gleich unwirklich.  

Auch Schattenprozesse basieren auf Vorstellungen. Die psychologische Arbeit/Transformation, die da getan wird, kann ohne Imagination nicht getan werden. Das Unbewusste spricht durch Bilder. Um die zu verstehen, müssen sie  personalisiert werden. Letztlich erkenne ich in allen Dingen und Menschen, die mir im Unbewussten oder in Träumen begegnen, eigene Ich-Aspekte.
Die ganze Versöhnungsarbeit mit Menschen meiner Vergangenheit habe ich letztlich in der Imagination getan, ich brauchte die Betreffenden  nicht in persona. Das hatte mich insbesondere das allerletzte Treffen mit meiner Mutter gelehrt, deren Versöhnungsabsichten ich Folge leistete und die promptly nach hinten losgingen und mir nichts als eine 7jährige Verabeitungszeit bescherten -  so lange hat es gedauert, aus der Re-Traumatisierung herauszukommen.
Dieser 7-Jahreszyklus spielte schon des öfteren eine Rolle in meinem Leben, immer in Verbindung mit Traumata.

Erst viel später habe ich erkannt, dass ich während der Tiefenprozesse verschiedene Techniken diverser Therapieformen anwandte, ohne dass mir dies mir damals  bewusst war. Auch gestalttherapeutische Elemente waren dabei, z.B. der heisse Stuhl, auf den ich die Menschen setzte, mit denen ich einen Dialog hielt..., div. sinnliche Hier und Jetzt-Übungen... Ich hatte früher in Büchern über verschiedene psychotherapeutische Methoden gelesen, aber meiner Meinung blieb davon nichts hängen, ich las das, wie man Unterhaltungsromane liest. Dann plötzlich, viele  Jahre später, im Modus einer hingebungsvollen  "Empfängnisbereitschaft"  kam das scheinbar Vergessene wieder hoch und wurde mir zur Führung durch das Unbewusste.
Es ist schon faszinierend, dass offenbar so gar nichts vergessen wird, was man einmal gelesen hat.Bedeutet das vielleicht,   dass ich mir mit diesen vergessenen Kenntnissen  meinen inneren Therapeuten quasi selbst "gebastelt" habe?  Why not, ich habe mich im nachhinein schon immer gewundert, woher die Impulse zu bestimmten Übungen kamen, was ich da in Trance tat,  schien mir so neu und numinos, dass ich an eine göttliche Quelle glaubte, eine andere Dimension, aus der heraus mir Hilfestellungen gegeben wurden. Ich dachte da eher an das kollektive Unbewusste mit seinem gesammelten Menschheitswissen... Jetzt sieht es jedoch so aus, als wären es "nur" alte  Erinnerungen, aufgrund derer ich das tat, worüber ich früher nur gelesen hatte.  Ja klar, deshalb studiert man auch Psychologie, wird Therapeut - alles, was man glaubt, für andere zu tun,  tut man rein SELBSTbezüglich. Es dient alles nur der eigenen SELBSTheilung. Was man scheinbar für den anderen tut, tut man in Wirklichkeit für sich. Jenseits von Nächstenliebe und Altruismus!  Das hat überhaupt nichts mit der spirituell vielgerühmten (seelischen) Verbundenheit aller Wesen zu tun -  was man in dem La-la-Tonus "Ich bin du und du bist ich", oder in dem  "I'm in you and you are in me", - der Erkennungsmelodie der Borderliner zum Ausdruck bringt. 

Ausser Focussing und Achtsamkeit habe ich keine ernsthaften Übungen gemacht. Ich habe nie gewusst, was genau man unter Gestaltherapie versteht und doch ging es im Großen und Ganzen wie bei der Gestalttherapie um "das Entwickeln des eigenen Selbst durch Bewusstwerdung innerer Blockaden, deren Bearbeitung und der anschließenden Freisetzung eines selbstbestimmteren Bildes der eigenen Persönlichkeit. Die Praxis der Gestalttherapie ähnelt der Anekdote von dem Bildhauer, der einen Löwen aus einem Stein herausmeißelt, und der von einem staunenden Passanten gefragt wird, wie er das mache. Darauf antwortet der Bildhauer, er schlage nur alles weg, was nicht nach Löwe aussehe."

Genau das ist geschehen: Ich habe alles weggeschlagen, was nicht nach Löwe aussah, ich träumte zu der Zeit unheimlich viel von Löwen, ich WAR die Löwin, spürte die animalische Kraft.   Und die Gestalt meines Selbstbildes - immer noch Bild bzw. Vorstellung! - begann sich langsam zu einem Ganzen zu formen, um so mehr unbekannte Aspekte meiner Selbst aus dem Schatten traten.
Das war die Zeit, in der seltsame Dinge geschahen, ich war zeitweise sehr hellsichtig, fing an, hinter die Dinge bzw. die Symbolhaftigkeit aller Dinge zu sehen.

Es gibt da eine Aussage Jesu, welche die Macht der Vorstellung andeutet. Er sagt in der Bergpredigt: Wer eine Frau nur ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen. Gedanken kann man im spirituellen Kontext nicht auslöschen wie mit einem Radiergummi, Gedanken muss man entschärfen, d.h. die Anhaftung lockern.

Der Magier kennt die Macht der Gedanken und der Vorstellung, auch wenn er noch nicht die ganze Wahrheit weiss und noch nicht WAHRhaft erkannt hat, dass sich der Egomind seine sog. Realität durch Vorstellung, durch Bildermachen erschafft.. Es istWenn er damit aufhörte, sich Bilder zu machen von sich und den Dingen der Welt, wäre er dysfunktional. Im erweiterten Sinne schafft sich der  Egomind neben dem Selbstbild auch das Weltbild.
Er kann aber nicht damit aufhören, Bilder zu machen, sogar das "Schwatte Nichts", auf das er meditiert, ist eine Vorstellung. Es gibt keine gedanken- und bilderlose Leere, die man meditativ erreichen könnte.  Die berühmte Karotte, der der Meditierende hinterherhechelt, ist die VORSTELLUNG  einer   bilderlosen gedankenlosen Leere. Die gibt es nicht. Das Loslassen von Gedanken und Bildern bedeutet nicht, dass  die Bilder und Gedanken verschwinden, sondern es wird die Anhaftung, die Identifizierung mit ihnen losgelassen. Der egoische Mechanismus des Zugreifens auf die Gedanken wird WAHRgenommen und aufgelöst, derweil die Identifizierung mit Ich (=Welt) losgelassen wird.

Bilderloses Erkennen - ein Begriff, der in der christlichen Mystik (M. Eckhart)  vorkommt -  kann man nicht einüben, indem man meditativ versucht, sich der Gedanken und Vorstellungen zu entleeren. Bilderloses Erkennen bezieht sich allein auf das geistige Erkennen im Fokus des Gewahrseins. Das beantwortet jetzt auch den zirkelschlüssigen Einwand Unwissender:  da es im Fokus des Gewahrseins keine "Etwasse"/Objekte geben kann, könne es dort auch nichts zu erkennen geben. Nun,  wahr ist: Im Fokus des Gewahrseins können keine   G e d a n k e n  erscheinen, insofern Gedanken noch Objekte sind, zur Materie gehören, zur Persona. Nicht Nichts, sondern geistige Erkenntnis erscheint, wenn die egoischen Gedanken und Bilder beiseite treten - es erscheint die Wirklichkeit, das "Terrain"! 

Nochmal langsam und deutlich: Die geistige Erkenntnis ist bilderlos im Gegensatz zu der Erkenntnis des Verstandes, der auf Gedanke und Vorstellung und Erinnerung basiert. 
Unwissende Viel- und Besserwisser kennen den Unterschied zwischen dem rationalen Erkennen des Verstandes und der transrationalen ERKENNTNIS als das bewusste er-INNERm (der WAHRHEIT) im Gewahrsein nicht einmal theoretisch. Er kann nicht mal theoretisch unterscheiden zwischen sinnlicher Wahrnehmung und übersinnlicher WAHRnehmung. 


Bilderloses Erkennen ist nicht Wahrnehmen von Leere oder Nichts, wie der spirit. Vielwisser vorgibt zu wissen, sondern 
ist WAHRnehmung der WAHRHEIT in der Präsenz des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.  Religiös ausgedrückt: In der Einheit des Vaters, Sohnes und Hl. Geistes. Ita est. Es ist vollbracht 
  
Subjektbezogen: Dieses "Vollbringen" geschieht in einem transrationalen Bewusstsein ständig.

By the way: Der Begriff "Era of enlightenment"  bezieht sich auf die Epoche der Aufklarung des rationalen Verstandes im 18. Jahrhundert und  nicht auf die New Age-Bewegung oder gar die transrationale Erleuchtung.  Die rationale Aufklärung wandte sich v.a. gegen die Macht der KIrche bzw. gegen das  extrem abergläubische, unterdrückerische und verdummende  mythische Bewusstsein. Statt den Mythos  zu integrieren, wurde er  ausgeschlossen;  um so extremer und einseitiger die Ratio sich infolge entwickelte, um so mehr verachtete man das Gefühl.  Die Vorherrschaft der einseitigen Identifizierung des Menschen mit dem (männlichen) Verstand findet heute ein jähes - und wie es scheint -  sehr unrühmliches Ende.
Das Tor zur  Hölle hat sich sperrangelweit geöffnet Eine überbordernd wohlwollende weibliche Gefühlswelt - vor allem die neurotische - überschwemmt den Planeten und die Irrationalität wird global abgefeiert.  Und keiner da, der die Peitsche nimmt....lol!  Ach Friedrich, komm erlöse mich...

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit."


Kants kategorischer Imperativ wird vergewaltigt und die Menschheit in eine neue Ära der Unmündigkeit und Unwissenheit überführt. Die Ratio ist alt geworden, zum männlich, weiss, - von der Zeitgeist*_IN zum Aussterben verurteilt. 

Unwissenheit oder Nichtwissen?  Wenn der spirituelle Impuls erwacht - die Chance in der Krise  - dann führt er zum Bewusstsein des Nichtwissens. Mehr als 144 000 sollen es laut Bibelexegese aber nicht sein, die sich dessen erfreuen. lol.
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PS: An dieser Stelle möchte ich eine Bemerkung machen, die jene Leute angeht, die glauben, sie könnten mit mir eine persönliche Beziehung pflegen und gleichzeitig darauf hoffen, dass ich bestimmte Dinge, die ich bei ihnen sehe, unter den Teppich kehre. Ich höre gerne und lange zu, aber ich mache nicht den Mülleimer für Laberköppe, die schon eine klärende Nach- und Zwischenfrage als unzumutbar betrachten. Auch Leute, die das eine Mal die Unterhaltung abwürgen mit der Behauptung, sie hätten mit Spiritualität nichts mehr am Hut und das nächste Mal tolle spirituelle Attribute entwickelt haben wollen und mir undurchsichtige Botschaften schicken, die man weder hier noch dort verorten kann, denen sage ich: Geht sterben, Folks! Nur so geht man Hier & Jetzt auf Augenhöhe! 

Mittwoch, 8. Juli 2020

Transdementia: Späte Hymne an den Gott der Anonymen Alkoholiker

Transdementia: Späte Hymne an den Gott der Anonymen Alkoholiker: Wie ich schon oft erwähnt habe,  hatte ich das große Glück, mich auf meinem Weg zu Gott-SELBST nie mit der Person des Jesus zu identifizier...

Späte Hymne an den Gott der Anonymen Alkoholiker


Wie ich schon oft erwähnt habe,  hatte ich das große Glück, mich auf meinem Weg zu Gott-SELBST nie mit der Person des Jesus zu identifizieren, sondern "nur" mit dem Geist des Christus. In der Rückschau erinnerte ich mich gerade,  dass ich  in dem Moment zur Mystikerin wurde, als dieser Geist zum ersten Male "über mich" kam. Das  war, als  ich  einmal zufällig die Bibel aufschlug  und dort einige Worte Jesu im Johannesevangelium  fand, , die bei mir zum ersten Mal auf ein vollkommen offenes Herz und offenen Geist trafen. (Heute  würde ich es so ausdrücken: Ich erINNERTE mich meiner SELBST.)

Dieses unvergessliche Ereignis  geschah in den frühen 1990igern, in einer Nacht, als  ich von einem Treffen der Anonymen Alkoholiker  kam, in dem ich wieder einmal sehr offen und ausgiebig über das gesprochen hatte, was mich täglich so bewegte. In dieser Nacht fühlte ich mich nach dem Meeting eigenartig entleert und wie in Trance. Als ich  zuhause war, sah ich die Bibel meines Untermieters auf dem Küchentisch.  Ich schlug sie auf und las und las und dann erSCHAUTE und  ERKANNTE ich in den Worten des Menschen Jesu zum ersten mal den GEIST des CHRISTUS - seine WAHRHEIT, WEG und  LEBEN.  Die Worte, die ich las, kamen nämlich nicht mehr von aussen an mich heran, sondern wurden von innen unvermittelt in meinem Herzen vernommen, d.h. ich wurde eins mit den Worten Jesu bzw. mit dem, was sie ausdrückten, mit dem Geist der  Wahrheit, des Wegs und des Lebens.    Heute erst,  jetzt gerade vorhin erkannte  ich, dass dies  meine erste "Einheitserfahrung" war , ein Erwachen im Sinne einer mythischen Erweckung,  meine Taufe. Geisttaufe!  Und wieder offenbarte sich mir die mystische Wahrheit der Bibel.  Ich erfuhr das, was  bibelmythisch  in der Geschichte von "Mariä Empfängnis" beschrieben wird -  genau das geschieht in der Seele jedes Menschen, der  sich aufmacht und auszieht  wie Abraham oder wie das Volk Israel.  Und Abraham zog aus...


Nach dieser Erfahrung kaufte ich mir  eine Mini-Bibel und trug sie von da an  immer bei mir, nachts legte ich sie mir auf die Brust. Hierin ging es mir ähnlich, wie  dem von  mir später  heiss geliebten Blaise Pascal, der seine Erweckungserfahrung  aufschrieb und den Zettel in seinen Mantelsaum einnähte. Ähnliches fand ich später auch in den  Bekenntnissen des Augustinus, nämlich dass ihm eine donnernde  Stimme  "Lies!" befahl, nur dass ich diesen Drang zu lesen, in meiner Erfahrung von innen her spürte. Ich habe auch niemals in meinem Leben akustisch irgendwelche "inneren" Stimmen vernommen. Wäre das passiert, ich wäre sofort zum Doc gelaufen: Please, Doctor, please.... LOL

Nach meiner Taufe ging ich  oft in eine Kirche der Stille wegen, später besuchte ich auch wieder Messen, der Liturgie wegen, für die ich plötzlich ein tiefes Verständnis entwickelte. Wenn die Wandlung kam, fing ich sehr oft  an zu weinen. Auch bei bestimmten Liedertexten flossen die Tränen.  Des  abends ging  ich zu Bibelstunden der div. Kirchengemeinschaften und liess mich inspirieren, Ich deutete die Worte Jesu und die Evangelien nunmehr in dem von mir erkannten SUBJEKTiven Sinne. Laut.   Niemand ging auf meine Deutungen ein, niemand hats verstanden.  Ich hab selbst nicht verstanden, was da in mir vorging. ich hätte das nicht in die heutigen Worte übersetzen können.   Heute weiss ich: Damit habe  ich  dieser Gemeinschaft von Gläubigen ihr offizielles objektbezogenes  Konzept durcheinandergebracht.  (Wer die Deutungshoheit hat, hat die Macht.)


Ich war zu dem Zeitpunkt  meiner Taufe keine "gemeine" gläubige Christin mit Kirchenanbindung und wurde auch nie eine, obwohl bei mir zuweilen eine Sehnsucht nach einer reuigen Rückkehr in die  "Gemeinschaft der Heiligen " auftauchte  und ich über einen neuerlichen Kircheneintritt nachdachte. Der Gott  der Anonymen  Alkoholiker, der "Tisch", an dem jeder glauben durfte, was er wollte und der selbst  ein magischer Gegenstand des Glaubens ist  war mir dann doch genug Gemeinschaft, er gab  mir den notwendigen  Raum zur Entfaltung meiner Persönlichkeit, insbesondere von Offenheit und Ehrlichkeit. Der Erste Schritt. Mit dieser  Offenheit und Ehrlichkeit zu sich selbst und anderen  f a n d  ich  dann auch zu mir selbst und anderen.

In AA habe ich gelernt, mich angstfrei zu äussern und infolge überhaupt kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen, nach und  nach hörte ich auf, aus meinem Herzen eine Mördergrube zu machen. 

Mit dem Programm der Anonymen Alkoholiker habe ich genauso hart gekämpft wie mit den Texten Oshos (früher Bhagwan). Auch der  "Tisch" war mein Guru.
Es gab bzw. gibt nichts, was mir nicht zum Guru wurde und auch heute noch wird.

Ich habe mich voll eingelassen, Ich habe das AA-Programm so lange gekaut und wieder ausgespuckt, bis nur noch die Essenz übrigblieb.  Ich habe  mich an ihm abgearbeitet, als es mir zum "patriarchalischen" schwarzpädagogischen Unterdrückungsinstrument geriet. Ich habe die Ursachen für die zeitweilige  Dysfunktionalität der Gruppen, die Moralinübersäuerung und die inneren Machtstrukturen  aufgedröselt, die sich im  Mißbrauch des Vertrauens und im Mißbrauch  resp.  Fehldeutung  der 12 Schritte äusserten. Man sollte die  moralische Erhöhung des trockenen  Alkis über seine Mit- Alkis und vor allem über die sog. Normalos nicht unterschätzen. von der vielbeworbenen Demut war insbeosndere bei den Betonköpfen nichts zu spüren. Was da oftmals im Mantel der Ehrlichkeit daher kam, hat in Wirklichkeit so manches Geheimnis verborgen,  diese subtile Atmosphäre lag oft wie ein dunkler Schatten über der Gruppe.  Dieser Schatten war besonders dann fühlbar für mich, wenn sog. Betonkopfe in der x.ten Wiederholung von ihren  vergangenen Alkohol-Exzessen und ihren "Bekehrungen" erzählten, wobei sie nicht vergassen,  x-mal das Wort Alkohol hineinzuflechten und keiner vergessen durfte, am Ende ein Loblied auf die AA zu singen. Das Hier und Jetzt ohne Alkohol kam so gut wie nicht in ihren Erzählungen vor, ganz selten auch Berichte über seelische Entwicklungsschmerzen. Bei deren Schilderung bekam man von den Betonköpfen nicht selten  einen Dämpfer: Wir sind doch keine Therapieeinrichtung!  Was es natürlich sehr schwer machte für die Menschen, offen und ehrlich über sich zu sprechen.
(By the way: Demut ist übrigens keine Tugend des trockenen, sondern des nüchternen Alkoholikers, ein geistig nücherner Alki ist mir nie begegnet. Vielleicht hätte ich ihn aber damals auch  nicht erkannt.)

Wie gesagt, am "Tisch des Herrn"   - die meisten waren Männer - fanden sich  neben Ehrlichkeit und Offenheit auch nur die Masken der Ehrlichkeit und Offenheit. Die AA-Wärme der sog. Freunde  befand ich nach einer  Zeit der buchstäblichen Ernüchterung als Firmenzugehörigkeitswärme. 
Alles war dabei, auch hier an diesem heilgen Orte begegnete mir die ganze Skala menschlicher Schwächen, die nach und nach zu Tage traten.  Ähnliche Ernüchterungen und Augenöffnungen  erlebte ich zuvor schon  an diversen Arbeitsplätzen in meinem Dienst bei  Berufsangehörigen moralisch hochstehender Instiutionen.... eine  innere Verfaultheit im Verbund mit höchster sozialer Anerkennung.  Die Heuchelei, bei der nach aussen universelle/humanistische  Werte vertreten werden und nach innen Fäulnis... An diesem Punkt der Erkenntnis war es wohl, dass ich langsam anfing  zu "meckern"...

Voraussetzung für die Heilung war der GLAUBE  an das Programm, an das Konzept des "Tisches". Glaube ist immer Voraussetzung. Ohne Glaube gibt es keine Erlösung vom Unglauben. Ohne Konzept gibt es keinen Glauben. Glaube basiert immer zuerst auf einem Konzept, einer Lehre, die ihrer Erlösung harrt durch "Fleischwerdung des Wortes". 
Glaube, Hoffnung, Liebe - diese drei Zustände gehören unverbrüchlich zusammen, wenn es um die Heilung der Seele geht und wird transzendiert, wenn das glaubende, hoffende, liebende  Ich selbst als Konzept erkannt wird.   "Ich glaube, weil es absurd ist."  sagte mal einer, kokett.  Ja, was er  nicht versteht dünkt dem Egomind absurd. Was er versteht, WEISS er. Doch was er WEISS, muss er wieder vergessen, um zum höheren Wissen, der WEISheit zu gelangen. Absurd.

Einlassen ist das Zauberwort und Einlassen auf das , was Hier und Jetzt ist, heisst primär: Einlassen auf (m)ich - OFFEN und EHRLICH ich selbst zu sein.  Das ist die Basis, auf der ich  mich  z u g l e i c h   auch auf den Anderen einlasse. (Keine Trennung!)  Ganz im  Gegensatz zum sog. Gutmensch, der unter Einlassen versteht, sich selbst zu vergessen und  sich "empathisch" nicht auf sich, sondern auf den anderen zu beziehen, was er unter selbstlosem Handeln versteht.  Derweil er so tut, ignoriert/verdrängt er aber seine heimlichen Absichten und Motive, von denen seine "Güte" unbewusst bewegt wird , ein "Wohlwollen", welches  sich  immer  ü b e r  den anderen stellt, ihn zum Opfer macht.  Der Gutmensch ist der Täter, der seine unbewusste Täterschaft auf einen Dritten projeziert, vor dem er das Opfer - SEIN Opfer - dann zu schützen vorgibt. Der Dritte ist somit das  gemeinsam erschaffene  Feindbild,  ein Popanz, gegen den man gemeinsam zu Felde zieht.  Das Thema ist gerade  ganz großes Kino auf der aktuellen Zeitgeistleinwand......

Nach vielen Jahren der AA-Zugehörigkeit gelang es mir nicht mehr,  mich mit dem  Prädikat "lebenslanger trockener Alkoholiker" zu identifizieren.
Um so  mehr ich auf diesem Weg lernte,  für mich, mein Denken und Fühlen Verantwortung zu übernehmen, um so weniger konnte  ich  - zwangsläufig -  auch das Krankheitskonzept des Alkoholismus akzeptieren,was mich ja ebenfalls zum abhängigen Opfer machte und mich dazu noch ein Leben lang an das AA-Konzept und den "Tisch" band. Und so begann der lange Exodus,  die langsame Loslösung und Befreiung aus diversen Abhängikeiten, indem ich die diversen Glaubenssätze untersuchte, die mich unterjochten und gefangen hielten, wobei auch die Heilige Kuhe namens AA leztlich geschlachtet werden musste::
Jeder Ismus wurde  mir suspekt, als erstes  - noch vor dem Alkoholismus - exorzierte ich den Rhematismus, als dessen Opfer ich mich sah...  Ich framte mich neu, gab mir selbst einen neuen Rahmen, das heisst, ich lernte neue Glaubenssätze, die mich und die Welt definierten. 
Meine schlagkräftigsten neuen Dogmen waren damals u.a.:
Ich definiere mich selbst! .
Ich bin kein Ismus, ich bin ein Verb!
Pneuma statt Rheuma!

Diese Umwertung sämtlcher AA- Werte mich zwar nicht schlagartig gesund, änderte aber die Richtung meiner Gedanken und meine konditionierte/introjezierte  Meinung über mich. Das stand nicht im AA-Programm, ich hatte keine Anleitung, machte keine Übungen, hatte nicht mal ein Wort wie "Glaubenssatz" für die Änderungen meiner negativen Denk und Fühl-Gewohnheiten, die mein Selbstbild mitbestimmten.  Mit posititivem Denken hatte ich auch nichts am Hut.

Das alles fiel mir auch nicht leicht, ich hatte im Gegenteil ständig große Ängste zu überwinden, da ich wusste, ich musste die AA verlassen, um wirklich frei zu werden, traute mich aber lange nicht, das laut und deutlich am "Tisch des Herrn" zu sagen. Ich ahnte ja noch nicht, dass ich mir die Gruppe mit  meinem Ansinnen,  sie  zu verlassen, zum  Gegenspieler machte.... dadurch dass ich an ihren Grundfesten rührte. Ich wäre ja so gerne mit dem  Segen aller gegangen,  statt mit dem  unausgespochenen Fluch und  Verdacht, den man als AA über jedem schweben  sah, der sich nicht mehr sehen liess. 

Um so mehr ich an den Glaubenssätzen der AA "herummeckerte"  und  (s)ich  die 12 Schritte  des Aa-Programms für mich auf den Kopf stellten, um so  mehr entfernte ich mich innerlich, um so weniger gehörte  ich dazu. Ich habe nicht direkt gegen das Programm aufbegehrt, sondern es nur umgekehrt, quasi dekonstruiert und neu zusammengesetzt... einen neuen Monika-Rahmen gegeben und damit mein Selbstbild positiv verändert. Das war's,  was mich "trocken legte":  ich wurde,  der ICH bin. Ich wurde Subjekt. Erwachsen.  Individuation. Um wahrhaft nüchtern zu werden, d.h. das absolute SUBJEKT zu SEIN, das ICH BIN, musste ich allerdings die Gemeinschaft verlassen.
Dass ich bei AA ausserhalb der Firmenzugehörigkeitswärme und der Betonbirnen auch  einige sehr liebe und gute Menschen traf, die mir ausserhalb der Gruppe in schweren Zeiten wirklich selbstlos geholfen haben,  will ich an dieser Stelle nicht verhehlen. Dank Euch, meine Lieben - auch Ihr seit mir auf Eure ganz eigene Art Geburtshelfer gewesen! -


Meine erste Einheitserfahrung war genaugenommen keine spirituelle, sondern eine religiöse Erfahrung,  da sie die unbewussten mythologischen Schichten berührten;  das Unbewusste öffnete sich quasi "nach unten" hin, wohingegen die Letztgültige Einheitserfahrung  die eigentliche spirituelle "Erfahrung"  war,  da sie -  den  Mythos transzendierend - jenseits von Religion/Mythos geschieht. 

Salopp ausgedrückt surfte ich heute ausgiebiger als sonst  in den tiefen  mythisch-religiösen  Gewässern der kosmischen DNA. Salopp kann und darf  mein Ausdruck deswegen sein, weil das Numinose am religiösen Mythos und die überwältigende Ehrfurcht vor IHM seit der Letztgültigen SPIRITUELLEN Erfahrung bzw.Erkenntnis in 2011 verflogen ist. Früher hat mich  das Heilige Pathos  zu Tränen gerührt. Das Wunderbare, das Staunen über das Wunderbare solcher Erfahrungen  ist einer geistigen Nüchternheit gewichen, die SCHAU ist zur Gewohnheit geworden. "Nix von heilig", wie es so schön heisst von dem zustandslosen, eigenschaftslosen, todlosen  Bewusstsein (Unsterblichkeit ist kein Zustand, lol)  Mein Herz und mein Geist hat sich seit meiner Taufe  nie mehr verschlossen. 

Wenn ich vom Surfen auf der DNA spreche, dann verstehe ich darunter übrigens keinen LSD-Trip und auch nicht das, was aussenorientierte "Esoteriker" darunter im Allgemeinen verstehen, nämlich Kontakte mit verschiedenen SternenVölkern der Menschheitsfamilie, sondern ich verstehe darunter  die verschiedenen Bewusstseinszustände, wie sie z.B. in Spiral Dynamic -Konzept schematisch dargestellt werden.  Die "Aktivierung der kosmischen DNS" geschah mir in jener Nacht, als ich nicht mit Wasser, sondern mit GEIST getauft wurde.
Was ich nun auch sehr klar erkannt habe: Im mythisch-personalen  Bereich macht man religiöse ERFAHRUNGEN,  im transpersonal=spirituellen Bereich gibt es nur noch spirituelle ERKENNTNIS. Der Mythos, die mythischen Schichten oder Bewusstseinsebene gehört zum kollektiven Unbewussten, was wiederum zur Person gehört,  mythisch: Zum "Sohn".

Es scheint mir einmal mehr, als ob ICH mir meine Geschichte immer wieder erzählen müsste, um das letzte Fitzelchen von  symbolischer Bedeutung herauszuholen um sie zugleich jeglicher Bedeutung zu entleeren. Absurd. Die Welt scheint mir so unendlich wie das Ich. Ich-DurchSCHAUEN. Der Mensch IST der Mittelpunkt seiner Welt.

Immer wieder blicke ich zurück in meine Vergangenheit zurück und sehe meine diversen Lebensstationen in einem anderen Licht. Die Strukturen des Ichs  basieren auf (s)einer Erzählung, stimmt. Dass das Ich aber "nur" eine Erzählung sei, ist Irrtum. Deshalb:


Gott zum Lobe, dem Teufel zum Hohn:
Vive la,  vive l'ILLUSION!




Freitag, 3. Juli 2020

Mittwoch, 1. Juli 2020

Unter liebevollen Blicken soll sich der Mensch empor entwickeln

Unter Gottes Augen- Blicken
soll der Mensch sich selbst entrücken,
und in SEINEM Angesicht
werden,  der er wahrhaft ist.


Fundstück:

"Der amerikanische Sozialphilosoph George Herbert Mead, der in Deutschland insbesondere durch Jürgen Habermas bekannt wurde, hat schon vor etwa hundert Jahren überzeugend argumentiert, dass wir den Blick der anderen auf uns brauchen, um über uns selbst reflektieren zu können. Wer sich hingegen weiträumig abschottet und nur noch von Menschen gespiegelt wird, die das eigene Selbstbild bestätigen – der verliert diese Fähigkeit zur Selbstreflexion.

So verlieren wir als Linke dann die Möglichkeit, uns am Blick der anderen selbst zu überprüfen – und wir verlieren das Interesse an der Analyse von Inhalten, weil wir das Gefühl haben, irgendwie sowieso immer schon auf der richtigen Seite zu stehen"

Ja, in dieser abgeschotteten ideologischen "Filterblase"  entwickelt sich auch der pathologische Narzissmus, dem man seit einigen Jahren insbesondere in den sozialen Medien en masse begegnet.  Zudem ist diese Anschauung aber auch gefährlich, weil sie u.a. zu implizieren scheint, dass man so ist, wie man von anderen gesehen wird. Es wird nicht deutlich gemacht, dass es auch dreckige Spiegel gibt bzw. dass alle Spiegel sich zuweilen durch Projektion beschlagen. Oder dass man selbst es ist, der in den Blicken anderer Dinge liest, die er selbst hineingelegt hat. Das Spiegelthema ist ziemlich konfusionierend, Leute, die noch sehr wenig Selbsterkenntnis haben und die sich noch nicht mit Projektion und Introjektion beschäftigt haben, sollten die Finger davon lassen, man endet sonst sehr leicht in Schuldzuweisungen, da man dazu neigt, alles eigene Unakzeptable/Schatten  in dem Anderen zu verorten. 


Im Kontext der "Umwertung aller Werte" im 3. Individuationsprozess (Transformation)  ging es bei mir vor allem darum, den "Bösen Blick" bzw das  INtrojekt zu exorzieren, mit dem ich mich schon früh im Leben identifiziert hatte und dieses wiederum nach aussen PROjezierte. Die Transformation sah zunächst für mich so aus, dass sich das negative Selbstbild in ein gutes Selbstbild formte. Ich erinnere mich gut an den Verve, , mit der ich vor ca. 12 Jahren auf exakt 99 Seiten an meiner "Rehabilitation" schrieb. Ich schrieb mein ganzes Leben auf und es verwandelten sich ganz von SELBST das Gift der internalisierten  Selbstverurteilungen in den süßen Wein der Selbstbejahung und reinen unverzerrten Selbstverliebtheit, die nicht auf pathologischem Narzissmus, sondern darauf gründete, dass ich mich von Gott, vom Leben, vom Kosmos vollkommen angenommen und geliebt fühlte. "Du bist mein geliebtes Kind, an dem ich mein Wohlgefallen habe" - so sprach damals die lautlose Stimme in meinem Herzen und hob mich aus der Taufe. 
Mein Schreiben war früher meist ein automatisches Schreiben, so auch in diesem Fall. Ich musste selten nachdenken, machte ganz selten Fehler, musste so gut wie nichts korrigieren. Ab und an hielt ich in meinem Fluss erstaunt inne, wenn mich angesichts dieses Wunders die alten negativen Gedanken und Zweifel  überfallen wollten: Bist du verrückt geworden, was bildest du dir ein....? Durfte ich mich,  - mein Leben, meine Entscheidungen, mein Verhalten -  in allem, was ich je getan und nicht getan hatte, so ausschliesslich positiv zeichnen? So "reingewaschen von allen Sünden"? Aber ich war im Fluss, war nicht zu bremsen, es fühlte sich einfach herrlich an, wie ein Dämon nach dem anderen in die Säue fuhr...Und es waren ihrer Viele.

In der Bibel werden Schuld und Sünde von dem Blut Jesu reingewaschen, solche Gedanken habe ich damals aber nicht gehabt. Erst später in einer Einheitserfahrung, als ich erkannte, dass das Herz Jesu mein eigenes Herz war, verstand ich die christliche Metaphorik. Und erst heute SEHE ich, dass ich damals das erlebte, was man Hierosgamos nennt, die Hochzeit der Seele mit dem "Bräutigam der Seele".  (Im weitesten Sinne gehört die Erkenntnis der Einheit der Gegensätze zum "Hierosgamos", diese finden jedoch später als bewusste Integration im Gewahrsein statt;  dann "hochzeitet" es quasi ohne Unterlass.
Der "Ur-Hierosgamos" ist eine Herzenssache bzw. bewirkt die Herzöffnung , die wiederum dem vollkommenen Gewahrsein (=welches seiner selbst gewahr wird)  vorangeht.  Ich kann mir bis heute nicht vorstellen, wie eine solch numinose Erfahrung wie der Ur-Hierosgamos ohne Glauben, ohne Religion möglich ist.

Hier möchte ich noch einmal  anmerken, dass ich sowohl Glück als auch Verstand genug hatte, mich auf meiner Selbstfindungsreise nicht mit der Figur des Jesus zu identifizieren und ihn schon sehr früh als Repräsentant des Wahren ICH (SELBST) erkannte.  


Es dauerte dann aber noch eine gute Weile, bis ich merkte, dass ich nur die Qualität des Introjekts verändert hatte, als ich das Gute (Introjekt) an die Stelle des Bösen setzte,  . Letztlich galt es für mich, erneut  loszulassen und zu erkennen,  dass auch das Gute (Selbstbild), welches ich an die Stelle des Bösen setzte, in den Augen Gottes ein Gespenst ist, eine Illusion. Konstrukt. Konzept.

Ich weiss bzw. SEHE ich heute,  w i e  Introjekte entstehen. Und nicht nur das, ich fühle sie sogar beim Umgang mit Menschen, die ihre Introjekte in mich hineinprojezieren. Im Gegensatz zu früher, wo ich  mir darüber nie sicher war,  kann ich heute mit Sicherheit sagen, dass dieses Gefühl  "nicht meins" ist.
Aber nicht jeder "Blick", der sich nicht mit dem eigenen Selbstbild deckt, ist ein "Böser Blick".....

Freiheit begann, als ich anfing, den menschlichen Blicken auf mich keinen Glauben mehr zu schenken und von dem Glaubenssatz: "Ich bin, was andere in mir sehen"  (Identifizierung mit der Projektion der Anderen) zum Gegenteil schwenkte: Ich bin NICHT, was andere in mir sehen (Desidentifizierung).
Als mir klar wurde, dass die Menschenblicke nicht so rein und klar wie Bergseen sind und die Wahrheit eines anderen Menschen nicht erfassen können ... als mir langsam dämmerte, dass ich mehrheitlich von verzerrten und getrübten Spiegeln gespiegelt  wurde,  konnte ich damit aufhören,  mich durch die Augen des Anderen zu sehen und zu definieren. Ich wurde im gleichen Zuge meiner eigenen verzerrten Wahrnehmung und Projektion bewusst. Ich brauchte keinen Menschenblick mehr, um Ich zu werden  bzw. mich meiner Existenz zu versichern, ich wollte nicht mehr und nicht weniger, als mich durch die Augen Gottes erkennen.
Es heisst ja, das Ich werde zum Ich nur durch den Anderen (M. Buber?) -  Mein Ich war ein Ich, welches zum größten Teil durch den "Bösen Blick" des Anderen wurde.
Ich war Jemand, der sein ganzes Leben lang sich nur durch die Brille anderer sehen konnte, weil er kein eigenes Ich hatte, das ihm hätte sagen können, wer er ist ohne diese Anderen, ohne die Introjekte, die er nicht mal als solche erkannte.  Ich war jemand, der nicht Nein sagen konnte und unter ständiger Angst stand und unter "Todesandrohung" alle Erwartungen erfüllen musste, die an ihn gestellt wurden und dennoch nicht die Liebe fand, nach der ihn dürstete. Mein Mutterseelenalleinsein zwang mich letztlich dazu, alle Hoffnungen auf menschliche Liebe aufzugeben und die Menschen zu verlassen, um den Anderen in mir SELBST zu finden: Den personalen Gott. 
Der Weg zu diesem Gott führte in meinem Fall nur über Jesus Christus, sein Name hatte sich durch tausendfache Wiederholung in  meiner religiösen Kindheit bis tief in die letzten Synapsen hineingefressen und wartete darauf, dass das Wort "Jesus" mit "Fleisch" gefüllt werde.
Das oder den "GANZ Anderen"  -  den sog. Vater bzw. das überpersönliche Unsterbliche Bewusstsein fand ich dann jenseits von Ich und Gott.
Wenn sich das Auge Gottes öffnet, öffnet sich mit anderen Worten  der Fokus des Gewahrseins. Das konnte und sollte ich aber zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung nicht wissen, ich war eine feurige Gottesliebhaberin. Ich hab jahrelang an nichts anderes gedacht, ich war erfüllt mit Liebe zur Schöpfung, alles sprach mir nur von IHM. 



Neulich hörte ich, wie ein spiritueller Lehrer ganz ernsthaft behauptete, dass Kritik gar nicht gut sei, Kritik sei niemals angebracht.  Dieser doch ausgeprägt narzisstischen Position gemäß wäre Kritik also böse; wem aber Kritik böse ist, dann wird zwangsläufig auch der Kritiker als ein böser Mensch angesehen. In solchen Zusammenhängen wird der Botschafter der schlechten Nachricht zwar nicht mehr de facto hingerichtet, aber immer noch bestraft.
Deutschland oberste staatliche anerkannte  "Schneeflocke", die BK Frau Merkel mag z.B. keine "schlechten Bilder"  , das scheint mittlerweile Staatsräson zu sein... also wird sie abgeschottet von allem Beunruhigenden und geschont von den gleichgeschalteten regierungsabhängigen sog. Qualitätsmedien.   Auf diese Weise verliert die Regierung das Interesse an seiner Bevölkerung und die Möglichkeit, sich am Blick seiner Bürger selbst zu überprüfen. Im Namen eine Allerheiligsten Humanismus arbeitet man schon seit längerem daran, die Sprache dahingehend zu verändern, dass sie andere Menschen nicht verletzt. Dass die Psychologen  hier nicht aufschreien, hängt wohl damit zusammen, dass sie ebenfalls von dieser Ideologie angefressen sind. Sie leben ja schliesslich von der mangelnden Resilienz der Menschen. (Noch nie gab es so viele scheinbar therapiebedürftige Opfer wie heute!)https://www.achgut.com/artikel/der_letzte_schrei_schneefloeckchen_sprech_fuer_aerzte

Dem Allem  liegt wohl der marxistische Glaubenssatz zugrunde, dass nicht der Mensch, sondern die Umstände schlecht seien-  wonach der Mensch keinerlei Verantwortung für sein Sein trüge. (Nach Marx bedingt das gesellschaftliche Sein das individuelle Bewusstsein. Das ist richtig, aber nur solange dieses Bewusstsein mit dem Ego resp. Gesellschaft identifiziert ist. Jenseits von Ego bestimmt nicht das gesellschaftliche, sondern das Bewusstsein als BEWUSSTES (Gewahr-) Sein das Sein.


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Der Begriff der Reinheit

hat im spirituellen Kontext keinerlei moralisch- idealischen Wert, sondern bezieht sich allein auf die Reinheit unverzerrter (="geläuterter")  Wahrnehmung.  Aus der transegoischen Perspektive jenseits der Gut/Böse-Wertungen wird die Reinheit der Wahrnehmung durch Interpretation an sich beeinträchtigt , diese verhindert die "neutrale" WAHRnehmung der absoluten WAHRHEIT (Gewahrsein) -     wohingegen im relativen egoischen Bewusstsein die Wahrnehmung durch Neurotizismen und psych. Abwehrmechanismen verzerrt wird, die verhindern, dass man die relative Wahrheit erkennt bzw. das Gute vom Bösen unterscheiden kann.
Hier gilt es unbedingt die Geister zu unterscheiden und und zu differenzieren, sonst kommt man aus der Verwirrung nicht mehr heraus. 
Bildergebnis für Crowley tarot, aeon"
Ebenso ist der Begriff der Läuterung im spirituellen Kontext nicht mit Sündhaftigkeit oder Moral assoziiert, sondern mit der Auflösung/Bewusstmachung der Ego-Konditionierung. (s.a. Schattenintegrationsprozesse, in denen alles gerichtet= "richtiggemacht" wird im Sinne von Korrektur und "Siehe, ich mache alles neu". Hier findet das "Gericht" statt, von dem die Religionen so entsetzliche endzeitliche Bedrohungsszenarien gemalt haben, welche meiner Erfahrung nach nicht der WAHRHEIT entsprechen.  Dieses "Gericht" ist in WAHRHEIT eher ein "Richt-Fest" - ein Erneuerungsprozess, in dem das Bewusstsein unter anderem auch von religiösen Konditionierungen befreit wird; es wird z.B. in dem Sinne von der Bösen Sündhaftigkeit befreit, als es vom ganzen angesammelten religiösen Begriffs- und Deutungsmüll geläutert und wahres mystisches Verständnis vermittelt wird. In dieser Beziehung kann man  den Tarotkarten bei richtiger Deutung weit mehr Vertrauen schenken als den Theologen, für die es ein Partikulargericht für die einzelne Seele  gibt und ein Weltgericht, bei dem alle Menschen gerichtet werden und die erlösten Seelen leibhaftig auferstehen. In dem Gericht, welches ich erfuhr, wusste ich weder etwas von  einem Partikulargericht noch von einem Weltgericht in der Zeit und weiss es bis heute nicht. Wahrscheinlich war "mein" Gericht beides zugleich resp.keins von beiden. LOL.  Deshalb sagt mir die Crowleykarte mehr zu, als die von Waite mit den geöffneten Gräbern und der Posaune des Jüngsten Gerichts. Wenn der Mythos in der eigenen Seele lebendig wird, weiss man beide zu deuten.... Alle religiösen Bilder gilt es fallenzulassen....



Der Teil in uns, der das Ganze repräsentiert,  hat so viele Namen, wie es Religionen gibt. Es ist gleich gültig, ob man es den "Sohn", Atman, Christus-, Buddha-, oder Krishnabewusstsein nennt - dieses Bewusstsein ist in ein einziges Bewusstsein in der Einheit mit dem Ganzen, dem  namenlosen GEIST - im Christentum auch "Vater" genannt. Die "Nachfolge Christi" ist ein Weg dorthin. In der Person und dem überlieferten Leben Christi ist der Weg vorgezeichnet.


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Wahre Worte sind nicht schön und schöne Worte sind nicht wahr.
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Kann man sich wirklich gegen einen Gott versündigen, den man nicht kennt?  Wer gegen das Leben anlebt, versündigt sich gegen Gott. Gott und Leben kann man nicht voneinander trennen. Diese Trennung ist die Sünde der abrahamitischen Religionen, sie haben es vergessen:  Zum Vater kommt man nur über den Sohn im Verbund mit der Heiligen MUTTER, der Mater Materia.Göttin. 

Der Sohn,  objektbezogen: der kosmische Christus, das "Spannungsnetzwerk", das den Kosmos zusammenhält, was mich seltsamerweise grade an  Faszien denken läßt."Faszien einfach erklärt. Als Faszien werden die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes bezeichnet, die den ganzen Körper in Form eines verbindenden und umhüllenden Spannungsnetzwerkes umgeben.Die bis zu drei Millimeter dicken Häute umschließen Muskeln, Organe, Knochen, Nerven sowie Gelenke und verbinden so alle Bestandteile des Körpers flexibel miteinander."....


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Über den Deutschen und sein "identitätsstiftendes Böse". NS  keine Ideologie, sondern deutsche Kultur...?


Stimmt. Die Erinnerung an Hitler und den Holocaust wird so lange kultiviert, bis sich jeder Deutsche damit identifiziert hat.  Die Identifizierung der Deutschen mit dem dritten Reich und insbesondere mit dem Holocaust hält das Böse aufrecht, was er scheinbar zu vermeiden trachtet  Das vordergründige Lippenbekenntnis "Nie wieder!" verbirgt den Hintergrund, auf dem gerade das stattfindet, was er im Aussen zu bekämpfen vorgibt: der Neue Faschismus, diesmal  aus dem Geist des ANTI - des Dagegenseins. 


" Wahrheit: Geburt der deutschen Rachekultur aus dem Geiste des Deutschen Idealismus."


DEUTSCHER Idealismus? Klingt heftig. Letztgültig ist Idealismus als solcher das Problem.


https://www.hannah-arendt.de/2019/12/599-judenkinder-etwas-ueber-nazis-und-deutsche/?fbclid=IwAR1ld6eSwMERfdi-cGGYUi50yVcox5w4poaigwIn7k5Wy1nRBRgK7E7ToNI

Der Text geht unter die Haut.

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UG Krishnamurti


"Dein natürlicher Zustand steht in keiner Beziehung zu religiösen Zuständen von Verzückung, Seligkeit und Ekstase. Diese Dinge liegen im Bereich der Erfahrungen. Es sind gedankeninduzierte Seinszustände, die kommen und gehen. Krishna-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, das alles sind Trips in die falsche Richtung. Sie unterliegen alle der Zeit. Das Zeitlose kann niemals erfasst oder vereinnahmt werden, noch viel weniger kann ihm Ausdruck verliehen werden – von keinem Menschen. Die ausgetretenen Pfade werden dich nirgendwohin führen. Es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen.

Verzückungen, Seligkeit und Ekstase sind in meinem Erleben psychische Phänomene. Es sind oder waren keine lauten, sondern sehr stille  Begleiterscheinungen in Tiefen- bzw. Schattenprozessen, kurze egoentrückte Episoden, die sich einstellen,  wenn Schattenmaterial bewusst gemacht und integriert wurde. Ich kann mich gut erinnern: Immer wenn ich mit einem sehr belastenden Thema fertig war ,  kam eine gewaltige "Erleuchterung" über mich. Diese Entspannung nach einer langen Zeit einer enormen Anspannung bringt alles Mögliche mit sich, neben einer großen Erleichterung geschehen da durchaus auch tiefe Ein-Sichten, Satori-Erfahrungen.
Entspannung betrifft ja nicht nur Muskeln, zugleich kann sich auch ein verkrampftes Denken plötzlich ins "Nichts" hinein entspannen und sich überfluten lassen... Der Begriff "Erleuchterung" ist nicht abwertend gedacht, sondern in ihm tritt die Wahrheit zu Tage. 


Es gibt diese kurzen Ego-Entrückungen. Denken setzt i.d.R. erst dann wieder ein, wenn die Episode zuende ist und der Verstand das Szepter wieder übernimmt und schlussfolgert , dass er "Es" nun für alle Zeiten hätte und ein Konzept draus macht. 


Hm... war ich in Verzückung, war ich selig oder in Ekstase, damals als ich mich endlich einmal loslassen konnte, ent-spannte, kapitulierte  und mich fallenlassen konnte ins Unbekannte, in die endlose Tiefe und dann am tiefsten Punkt von LIEBE aufgefangen wurde`? Ich lief wie in Trance herum, wochenlang... Die Gedanken machten die Erfahrungen nicht, sondern folgten der Erfahrung. Danach folgte die Interpretation.

Verzückung, Ekstase, Seligkeit tritt auch dann häufig ein, wenn der Körper von Blockaden befreit wird, zugleich ist das eine seelische Entkrampfung. Diese Leichtigkeit und das  Gefühl eines gesunden Körpers kann total ekstatisch sein.  Klar sind das Erfahrungen, die kommen und gehen, aber sie sind nicht durch Gedanken induziert, sondern das Gegenteil ist der Fall: die Gedanken schweigen, wenn der Organismus selig ist. Sexualität - die sexuelle Ekstase tritt erst ein, wenn man aufhört zu denken und das Ego beiseitetritt und einen Geschmack der kosmischen Einheit hinterlassen kann.
Krishna-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein ist nichts anderes als Perma-Gewahrsein und das ist nicht ekstatisch, sondern gleichmütig, es erfüllt sich in der Letztgültigen Großen Erfahrung, dem allerletzten Durchbruch in die Freiheit. Der Durchbruch in die Freiheit ist der Eintritt in die Ewige Freude, den Ewigen Frieden - das sind keine Gefühle,  es ist das "Lächeln des Buddha",  die stille Freude und Heiterkeit wird zum ständigen Begleiter. "Trips in die falsche Richtung" findet man nur im  STREBEN nach Krishna-, Buddha-, Christusbewusstsein resp. Gewahrsein, das in immer größere Entfernung gerät, um so mehr man sich darum bemüht. UGK hat recht:  "ferne Oasen" gibt es nicht, die Große Transformation beginnt immer im persönlichen Hier und Jetzt und da vergißt man alles Streben. Hier wird es dem Ego  so sehr langweilig, dass es bald den Geist aufgibt...LOL.

Was den natürlichen Zustand angeht, gibt es derer zwei unterschiedliche Naturen. Zum einen wird in den spirituellen Schatten-/Tiefenprozessen die "natürliche Natur" des Körper-Seele-Geist-Organismus  befreit (Mit Geist ist hier in meinem Verständnis der Verstand bzw. das Denken des egoischen "Kleingeistes" gemeint). Was hier geschieht ist Heilung v.a. der Psyche/Seele.
Die Wahre Natur ist die zeitlose und zustandslose  GEISTIGE Natur, auch Buddha-Natur oder Christus-Natur (oder Gewahrsein) genannt. Dass diese beiden Naturen hier getrennt genannt werden, dient nur der Beschreibung. In Wahrheit gibt es hier am sog. Selig Ende keinen Unterschied mehr. Beides ist EINS genauso wie Ich und SELBST eins sind, was sich allerdings mit Worten und Begriffen nicht mehr benennen läßt.


Ich bekomme immer wieder einen Text von UGK in den Fokus.. Es gibt Passagen, die ich gut nachvollziehen kann, dann aber gibt es die unverständlichen, schlampig forumulierten Sentenzen, die gar keinen Sinn für mich ergeben und die ich gar nicht in meine Sprache/Erkenntnis übersetzen kann, (was mir bei anderen doch schon ziemlich mühelos gelingt, beispielsweise bei seinem Namensvetter und Kontrahenten Jiddu Krishnamurti),
z.B.  ist die Sentenz bzgl. des Krishna/Christus/Buddha-Bewusstsein sehr mißverständlich ausgedrückt und man ist geneigt zu glauben, er negiere dieses Bewusstsein total, was ich aber nicht annehmen kann, an der Übersetzung allein können solche Beschreibungen auch nicht liegen). Jeder hat zwar seine eigene Sprache, um seine Erfahrungen oder Erkenntnisse mitzuteilen, aber UGK scheint mir doch sehr auf einen besonderen spirituellen  "Anti-Status" Wert zu legen....


PS:Es hätt' mich ja doch mal interessiert, wie Werner Ablass über UGK geurteilt hat.  Ich vermute, er hatte da bestimmt eine Meinung...💥
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