Montag, 20. Januar 2020

Es tarnt des Jakobiners Wut sich mit der Tugend Edelmut

Es tarnt des Jakobiners Wut
Sich mit der Tugend  "Edelmut",
Wo selbstlos er das Böse hasst,
Rechtfertigt dies Gewaltherrschaft
Grad so wie man es sieht und kennt
Just  aus dem Alten Testament...


"Hasset das Böse"
ist ein  alttestamentarischer Rechtssatz, die im Vorfeld der Erlösung (Neues Testament/Heilung) seine Berechtigung hat. Ein Kind, welches aufgrund seiner Abhängigkeit gezwungen ist, seine Eltern zu lieben und nicht  merken darf, dass die Mißhandlungen  durch seine  Eltern nicht ihrer vorgeblichen Liebe, sondern ihrem (Selbst-) Hass  entspringen, muss sich notwendig mit dem Aggressor identifizieren -  es liebt in dieser Abhängigkeit also gewissermassen das Böse.  Ein solches Kind erbt damit den Selbsthass seiner Eltern und  wird zum Täter entweder autoaggressiv gegenüber sich selbst oder anderen.  Heilung kann nur geschehen,  wenn die Selbstverleugnung aufgehoben wird und es sich  bewusst mit dem Opfer identifiziert, mit dem kleinen Kind, das es einmal war.

Böse ist, was sich gegen das Leben richtet. Es fragt sich jetzt nur noch,  welches Leben  hierbei eigentlich gemeint ist, das Leben in der diesseitigen körperhaften Existenz des Da-Seins oder das Ewige Leben im Gewahrsein der Soheit jenseits der Identifizierung mit der Existenz/Materie, in dem Gut & Böse überwunden ist.  Da jedoch jenseits der Identifizierung mit der Existenz Gut und Böse transzendiert ist, kann sich das  Böse  demnach nur gegen das sinnliche Leben der Existenz richten. Das Böse kann nur gegen das Gute kämpfen, es ist nicht fähig, sich gegen das jenseitige WAHRE Leben zu stellen.
Und dennoch scheint der Angriff auf das Da-Sein  gleichzeitig ein Angriff auf den immanenten Gott zu sein, der den Dingen und Lebewesen innewohnt. Es scheint nur so, denn in Wahrheit kann die geistige Blaupause, der Entwurf all der Dinge, die sich in der Welt verkörpern nicht angegriffen werden.

"Hasset das Böse" gründet ähnlich wie der weltliche Rechtssatz "Aug um Auge, Zahn um Zahn" auf dem alttestamentarischen Gesetz, welches durch die Liebe, die Jesus Christus im Neuen Testament verkörpert,  überwunden wird: Wenn dich einer auf die eine Wange schlägt, halte ihm auch  noch die andere hin.


*****

Das Böse,
wie auch das Gute, welches ent-äussert wird, ist projezierter Selbsthass. Dazu  gehört auch der kulturelle Selbsthass, von dem nicht nur Europa, sondern die gesamte  westliche Welt angekränkelt ist. Er ist die Quelle der herrschenden Verwirrung und der "guten" masochistisch-sadistischen Haltung & Gesinnung, die nichts anderes als pathologische Selbstverleugnung und am Ende die  Selbstzerstörung - den das Final des Selbstmords in seiner "Gesinnung" pflegt.  Wer sich dieser selbstmörderischen Gesinnung nicht anschliesst, ist der zu bekämpfende Feind.


*****


Das spirituelle Über-Ich

ist zwangsläufig ein moralitäres. Es ist z.B. dann zu  Gange, wenn das Ego  versucht, nicht zu werten, was ja voll wider seine Natur ist.. Beispiel:: Im Netz begegnet mir eine spirituelle Lehrerin, (die ich im übrigen schätze), dass sie im Moment erschöpft sei,  weil sie  zuviel auf  um die Ohren habe und korrigiert sich sogleich: "... besser gesagt, ich habe SO VIEL um die Ohren, denn "zuviel" ist ja schon wieder eine Wertung" .
(Hm... das erste Bild, was mir bei dieser doch etwas erbsenzählerischen Korrektur vor Augen kam war eine kranke Mutter im Hause, deren Pflege sie möglicher voll in Anspruch nahm, was ihr aber nicht "zuviel" werden darf und laut ausgesprochen schon mal gar nicht - was, wenn die Mutter das hörte...?
Ich habe keine Ahnung, ich weiss nämlich nicht, ob da eine kranke Mutter im Haus ist oder eine wildgewordne Katze oder Party oder was auch immer... Das Bild war da. Und es spielt keine Rolle, ob es den Tatsachen entspricht. Ich bin soweit ich weiss, keine Hellseherin - oder vielleicht doch? Vielleicht ist das Hellsehen  mir zur Gewohnheit geworden, es ist mir nur noch nicht bewusst. LOL Besondere Fähigkeiten haben sich mir früher zuweilen während der Tiefenprozesse gezeigt.... egal, ich brauche sie nicht.... )

Diese Art spiritueller Korrektheit hört man oft auf dem Spirituellen Marktplatz speziell aus Frauenmund,  auch bei X. hört es sich auf den ersten Ton auch gut und einsichtig an, kommt hier aber aus dem Zensor, einem moralitären Über-Ich, dem man noch nicht sein gräßlich'  Maul gestopft und  beigebracht hat, dass für das transegoische Bewusstsein im  Grunde alle Attribute, die man den Dingen beilegt, Wertungen sind, Im vorliegendn Fall ist egal, ob man wenig, viel, soviel oder zuviel um die Ohren hat. Klingt "zuviel" vielleicht jammernd? Negativ? Darf das nicht sein?  Vielleicht könnte es ja auch nach Schwäche klingen., die man als anerkanntes Superweib sich und anderen nicht eingestehen kann?  Wer so erschöpft ist, dem wurde etwas zuviel, na und, was ist falsch daran? Sooooviel ist zuuuuviel. Wenn es nur soooviel ist, bin ich nicht erschöpft. Basta. LOL
Auf jeden Fall ist ihre Korrektur auch eine Wertung.  Die Wertung lag für sie im "zuviel", nicht weil es einfach nur wertungsfrei zuviel war, sondern weil dieses "Zuvielwerden" von ihr negativ konnotiert wurde. Sooviel=gut, zuuviel=böse? Ahem...Positives Denken???  Ist es das, was dem zugrunde liegt? Ist der Zensor ist ein Positiver Denker?  Hah! Hab ich dich endlich, du Schuft?!

Nun, Wertung ist an sich nichts falsch, es sei denn, da ist ein Über-Ich.... ein Konflikt zwischen Sollte-Sein und Bin.
Sicher bleibt es nicht aus, dass man  Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit auch durch einen korrekten und adäquaten Sprachgebrauch in allen Ebenen ausdrückt, eine zwanghafte PunktGenauigkeit ist dem transegoischen BW allerdings fremd, speziell was die relative Ebene mit ihren relativen Wahrheiten betrifft. Da nimmt mans nicht mehr so genau... Stimmt, Edgar!


Sicher ändert sich für das transpersonale Ich auch die Sprache, aber diese Änderung ist nicht wahrnehmbar, weil es die Losigkeiten "ausdrückt".  Wer dem Tao folgt, kann vieles  nicht mehr sagen, z.B. zukunftsbezogene Pläne und Absichten formulieren, weil man für sich selbst unberechenbar geworden ist und weil man keine hat.   Man kann auch keine Wünsche, Bedürfnisse mehr ausdrücken -   weil man keine hat. Das Tao läßt sich mit Worten überhaupt nicht ausdrücken - weil man keine hat. 
Wem das Leben zum ruhigen gleichbleibenden Fluss geworden ist, der hat als Basis den Absoluten Gleichmut. Für den spielt sich das Leben nicht mehr ausserhalb von ihm selbst ab, sondern Leben  ist für ihn SEIN  Bewusstsein.  Das gleichmütige Bewusstsein ist im  Fluss, nicht das Leben, was an mir vorbeirauscht....
  Allein der  "Beobachter" wertet nicht.  Gewahrsein. Bevor der  nichtwertende Beobachter /Gewahrsein realisiert wird, muss ich aber das "zuviel", welches mich doch offensichtlich belastet, als ein solches  beurteilen/werten und den als unangenehm empfundenen Zustand des Ausgepowertseins  nicht negieren, sondern mit Achtsamkeit als solches würdigen. Auch hier: Zum Vater kommt man nur über den Sohn. (Zum GEIST kommt man nur über die Person, die ich hier und jetzt bin.)
"Ich will das nicht werten" - solch ein Satz ist verräterisch,  er zeigt, wer hier das Zepter in die Hand nimmt und machen will, was nicht eigenwillig zu MACHEN ist.   Die  transegoische Tugend des Nicht-Wertens ist  ein Geschehen.  Solange man egoidentifiziert ist, kann man nicht NICHT werten.  Wer versucht, die spirit. Tugenden zu "machen" und die sog. Losigkeiten zu üben, der  konstruiert sich sein spirituelles Über-Ich, einen spirituellen Kontrolleur und Inquisitor, der ....


Ich selbst bekomme immer mehr Probleme, sobald ich versuche, geistige Erkenntnis zu objektivieren, zu konzeptualisieren. Mit dem  verstandesmäßigen Konzeptualisieren einer geistigen Erkenntnis wird eine Philosophie draus, ein Narrativ, eine Erzählung. (By the way: Das ist meine eigene Definition, die  mit den bekannten Begriffen universitärer Erkenntnislehre oder Philosophie übereinstimmen kann, aber nicht muss. Ich denk da nicht nach, ob richtig oder falsch und ich goockele auch nicht nach. Meine Definitionen sind so wild wie meine Assoziationen, ich bin dabei, - nachdem von der Alten Welt kein Stein auf dem anderen blieb - die Welt auf eine "verdrehte" besser "umgekehrte" Weise neu zu erfinden, da purzelt einiges durcheinander....



Klarheit

Immer wieder sehe ich bei spirituellen Lehrern, wie sie die  Ebenen vertauschen und das  Psychologische mit dem Spirituellen verwechseln resp. die Klarheit des Verstandes und der Gefühle mit der Klarheit geistiger Erkenntnis verwechselt wird. Beispielsweise die  Kongruenz der Gefühle mit dem Fluss des Tao/Willen Gottes. Oder auch die egoische Aufmerksamkeit mit dem. transegoischen Gewahrsein. Diese Verwechslungen sorgen immer wieder für große Verwirrung.

Dass man sich als spiritueller Sucher  fragt, was man falsch gemacht hat, wenn der "Fluss" plötzlich kein ruhiger mehr ist,  liegt daran, dass man eine falsche Vorstellung vom "Fliessen" bzw. dem Fluss des Tao hat und dass man die Geister nicht unterscheiden kann zwischen dem Fluss der egoischen Gefühle, Gedanken, Empfindungen, und dem Fliessen des Tao jenseits der Identifizierung mit den Gefühlen,Gedanken, etc.... (Kongruenz)
Und nein, der "Strom des Lebens" fliesst nicht weiter, wenn kein Gewahrsein da ist, welches das wahrnimmt. ( sorry kleiner Scherz), Nein, die Wahrheit ist:  Gewahrsein kann so was wie "Strom des Lebens" in dem, was hiermit gemeint ist, gar nicht  WAHRnehmen. Gewahrsein erkennt  "Strom des Lebens" als eine Imagination, ein Konglomerat von div. Vorstellungesibildern, kurz: Konstrukt.


Stromschnellen im Fluss des Taos entstehen gerade durch die  Identifizierungen mit Gedanken, Gefühlen, Empfindungen (Ego), dem Widerstand gegen den Fluss. Abwehrmechanismen.
Im übrigen hängt die Klarheit des egoischen Vestandes von der Klarheit der Gefühle ab.
Subjektbezogen spürt man übrigens weder die egoische Kongruenz noch das Fliessen mit dem Tao. Zu spüren kriegt man nur die egoischen Widerstände - so noch solche da sind.. Wenn nicht: Nix von Leben, nix von Strom. LOL.
Anlässlich:
https://www.youtube.com/watch?v=8sGKWbEzkCk&feature=share&fbclid=IwAR1QspQesud-7bgb0PwRNzeG8b9gmZbIwxGjwZdBFYl1mphuKjjKrjyFrbA

****

Aleister Crowley
war in meinen Augen kein Satanist, sondern eher ein Vitalist. Satanismus gibt es nur in Bezug zum Christentum bzw. zur Religion.  Was oft Satanismus genannt wurde, war eigentlich nichts anderes als die verpönte Liebe zum sinnlichen dionysischen  Da-Sein, (Natur, Materie, Göttin, Magie, Erweckung des Körpers/Zentauren/ Eros.
Dieser "Satanismus" war bestrebt, all das, was das Christentum verteufelt hat und als Verteufeltes in Orkus der Verdrängung schickte, zu befreien resp. bewusst zu machen. Das Christentum hat den Eros ausgeschlossen und allein den Logos missioniert. Was man heute erlebt ist die Umkehrung durch Gegenaufklärung: der Logos wird ausgeschlossen und ein Eros wird befreit, der sich ziemlich wahnsinnig gebärdet und nur geheilt werden kann, wenn er den Logos integriert, statt ausschliesst. Bis dahin muss er weiter kränkeln.... Durch die Re-Integration des Logos erst können beide gleichermassen transzendiert werden - und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Eros will weder transformiert noch  transzendiert werden, aus  Angst vor dem Nichtsein klammert er sich an das Brüllende Leben in der Dualität, um sich für alle Zeiten seiner Existenz zu versichern. 

Es heisst, Crowley suchte die Innere Kirche, die Magie ist ein (Um-)Weg. Magie ist sehr verführerisch und die Gefahr daher viel zu gross, dass man sich nicht oder nur sehr schwer aus der Identifizierung mit ihr  lösen kann.  Deswegen wurde der ganze Erfahrungsbereich der Großen Mutter, der Göttin von den patriarchalischen Religionen aus dem Bewusstsein der Menschen getilgt  und im Christentum das Postulat gesetzt, dass man nur über den Sohn zum Vater komme. Die Verbindung des Sohnes zur Mutter wurde negiert und ausgeschlossen. Diese Abspaltung gilt es auf dem spirit. Weg zu heilen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley


****

Nichteingreifen
wird von Anfängern auf dem Weg auch immer nur rein äusserlich/objektbezogen  gedacht und so verstanden, dass man nicht in die äusseren Geschehnisse eingreift.  In der  Umkehr in die Innerlichkeit bzw. (absolute) SUBJEKTbezogenheit geht es aber darum, dass man sich der inneren Geschehnisse bewusst wird, derart dass man in diesem Kontext z.B. nicht versucht, seinen Zustand zu verändern. "Annehmen, was ist", bedeutet immer, sich selbst anzunehmen, in dem, was ich hier und jetzt bin und nicht in dem, was ich sein sollte oder sein will. (Wobei man hier schon wieder ins Schlamassel kommt: dass nämlich Letzteres gerne vergessen wird, ebenfalls anzunehmen. Man sollte sich nur nicht mit dem Ideal bzw. der "Karotte" - also  dem Sollte-sein identifizieren, das gehört in die Rubrik der Vor-Sätze/Vor-Stellungen, mit denen der Weg zur Hölle gepflastert ist.)

****

Zweierlei Glaubenssätze
Differenzierung/Klarstellung:  Aus personaler (relativer) Alltagskonsensusperspektive versteht man unter Glaubenssätzen subjektive unbeweisbare Überzeugungen/Thesen im Gegensatz zu  objektiven beweisbaren Fakten/Wissen. Meinungen werden in diesem Kontext definiert als entweder fundiert, weil auf  objektiven Fakten basierend oder als persönliche Meinung, die weniger auf Tatsachen als auf subjektiven Empfindungen gründet.

Aus transpersonaler (absoluter)  Erkenntnisperspektive/WAHRHEIT - jenseits der Subjekt-Objekt-Trennung - gründet jegliches angesammelte Wissen, welches die sog. Realität  begründet auf  Glauben im Sinne von Für-wahr-halten.  In diesem Kontext ist ALLES Wissen schnöde Meinung und das Ich sowie die ganze Menschheit sind nur "Windhauch", nichtexistent.Was immer du über Ich& Welt gelernt hast: nichtexistent.
Im Einheitsbewusstsein sind Objekt und Subjekt transzendiert. Aus dieser Sicht ist Ich & Welt relativ und es gibt für das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN weder objektive noch subjektive Wahrheiten.
Yepp - Und dennoch.... ☺


Die Welt ist für das transpersonale Bewusstsein eine Art Arbeitshypothese mit unendlichem Spielcharakter im Wissen darum, dass man SELBST zugleich der Regisseur, Darsteller und Macher/Projektor des Films ist,  gleichermassen ausserhalb und innerhalbstehend.  Die sog. Tatsachenwelt dient ihm zur REINEN selbstbezüglichen  (Allein-)Unterhaltung, er gibt ihr zwar immer noch, was "des Kaisers ist",  glaubt aber nicht mehr an ihre Realität und die Glaubenssätze, die diese begründen.  Sein Handeln in dieser Welt ist ein bewusstes Als-ob-Handeln, daher unterscheidet er sich äusserlich in keinster Weise von Hinz und Kunz.
Und dennoch.... ☺

Die postmoderne Philosophie
nun simuliert all die Qualitäten des transpersonalen Bewusstsein mit dem großen Unterschied: sie gipfelt nicht in der Transzendenz, sondern es werden die Ebenen vertauscht, d.h. die höheren QUALITÄTEN werden auf die Weltebene heruntergezerrt und als billige Glaubensartikel verscherbelt. Die QUALITÄT des absoluten SUBJEKT-Bewusstseins mutiert zur Verabsolutierung eines billigen gefühlsduseligen Subjektivismus, der jegliche Verantwortung des Individuums für sich selbst von sich weist und sein Wohl und Wehe allein der Umwelt anlastet und als solche zur Rechenschaft gezogen werden darf.  

Soweit ich informiert bin, hat Derrida, einer der Väter der Postmoderne nicht vergessen, dass bei all dem Dekonstruieren das eigene Ich dekonstruiert werden muss. Dass die Dekonstruktion der Realität - wozu auch die Sprache gehört -  eben gleichzeitig auch die Dekonstruktion des Ich ist. Ein Ich, welches aber nicht bei anderen, sondern bei sich selbst anfangen sollte. Seine Anhänger machen es indes genau umgekehrt: Einerseits wird die Identität einer Menschengruppe, der sie selbst angehören,  derart erschüttert und in frage gestellt, dass ihr nichts anderes übrigbleibt, als überspitzt gesagt Selbstmord zu begehen und andererseits werden diverse  Identitäten erfunden und  buchstäblich hochgezüchtet. Diese "Gespenster" werden nun den Anhängern des guten alten aufgeklärten Weltbildes als neue Realität und progresives Weltbild ins Hirn geschissen
(Der Begriff des Gespenstes ist hier nicht im Marx'schen Sinne zu verstehen, wie Derrida ihn verwendete, sondern in dem Sinn, dass Identität für das transpersonale Bewusstsein gar keine Existenz hat. Das Verhaftetsein mit Identität ist ja gerade das, was den Durchbruch zum absoluten Bewusstsein verhindert.
(Derrida habe ich aufgegeben, den kann man nicht lesen, ohne Marx gelesen zu haben. zudem ist Derrida traumatisch belastet, seine Philosophie läßt sich von daher schon nicht objektiv verstehen.)

Die in der Nachfolge stehenden Vulgär-Postmodernisten nun dekonstruieren jedoch nicht Identität an sich,  sondern werfen nur ein neues Kleid über das Alte, sie "erfinden sich neu", d.h. sie spielen eine Identität, erwarten  aber dennoch allen Ernstes von den Anderen, dass ihr Spiel als iobjektive Wahrheit/Realität akzeptiert wird.  Eine fluide "Identität", die sich stündlich als dieses oder jenes Ich neu erfindet, spielt Theater, Mimikri...wo man spielt, ist man i.d.R. nicht identifiziert mit seiner Rolle. Somit  kann man hier auch gar nicht von Identitäten sprechen, sondern von Rollen, mit denen man sich aber nur kurzfristig identifizieren sollte, andernfalls erleidet man das, was man Realitätsverlust nennt, der sich auf seiner Ebene doch
sehr realistisch gebärdet. . 
(Es ist schon alles ziemlich verrückt und sehr schwierig, darüber einen klaren Kopf zu behalten. LOL.  Identität bedeutet ja doch, mit seinen Eigenschaften und Handlungen identifiziert zu sein und identifiziert zu sein heisst verhaftet zu sein und diesen Klebstoff kann nur ein vertieftes Gewahrsein durch Bewusstmachung  (er-)lösen. Identität ist Unbewusstheit/Ego, im Weltgetriebe ganz praktisch, ansonsten entbehrlich.) 

Die einzig mögliche Art, die ich kenne, ist nicht der Wechsel, sondern die Erweiterung der Identität, die stattfindet, wenn man sich den Tiefenprozessen überläßt bzw. in  Individuationsprozessem dem  Ich seine verdrängten Ich-Aspekte bewusst gemacht und hinzugefügt werden. Wo Es war, soll Ich werden.  Eine Notwendigkeit, die von spirituellen Suchern  (meist Schmerzvermeidern)  leider nicht als solche gesehen wird, ja geradezu als teuflisch betrachtet wird, da sie dem (chritlichen)  Glaubenssatz anhängen, das Ich sei der Teufel, den es auszutreiben gilt. Ein gesundes Ich-Bewusstsein ist aber die Voraussetzung, das Sprungbrett... Deshalb gilt es, die unbewussten  Ich-Aspekte erstmal heim, d.h. ins Bewustsein zu holen,  und sich mit ihnen zu identifizieren und zu integrieren,  um GANZ ICH zu sein und zu werden und auf diese Weise immer mehr das Absolute SUBJEKT-Bewusstsein zu realisieren, Gott, der  letztlich auch ein verdrängter ICH-Aspekt ist. 
Der spirituelle Weg ist ein psychospiritueller Weg. Ohne die Heilung der Psyche resp.Seele  gibt es auch kein geistiges HEIL Das Paradox: Um die Illusion des Egos zu erkennen, muss man seine Realität erst mal anerkennen. Das theoretische Wissen um die Illusion verhindert die geistige Erkenntnis der Illusion.  Weshalb Nichtwissen angesagt ist, was heisst, dass man dieses Wissen vergessen muss und zurück auf  Los geht, zur Basis, dem ganz KONKRETEN  Hier und Jetzt-Sein der Person. Eine andere hast du nicht! Wer Achtsamkeit übt und sein Denken beobachtet, der ist sich schnell bewusst, dass sein theoretisches Wissen nicht die Wirklichkeit ist, sondern ein Gedankenkonstrukt, eine Kopfgeburt ist.
Nun gibt es aber Sucher, die halten auch die konkrete Wirklichkeit für die einzig Wahre und finden darin allerlei Wundersames, an denen sie nicht vorübergehen können,  dabei ist sie auch nur Sprungbrett...  Wobei ich wieder einmal bei den sog. Neuroatheisten bin - eine andere Geschichte... demnächst vielleicht ein bisschen mehr darüber. 
Genug der wilden Assoziationen.


*****

Simulatio Dei

Die alte Linke und Rechte gibt es nicht mehr, genausowenig die heute viel beschworene Demokratie, in deren Namen der Kampf gegen Rechts gefochten wird und dabei langsam im Orkus verschwindet.  Vor  viele  bislang eindeutig definierten Begriffe  muss man heute ein "sogenannt" schieben oder muss die ihrer ursprünglichen Bedeutung entleerten Begriffe in Anführungszeichen setzen.  Eine apokalyptische Umwertung der Werte, die vom Wahnsinn  einer möglicherweise unsichtbaren anonymen Elite gesteuert wird.  Auch hier zeigt sich wieder die Schattenversion, die Simulation Dei.

Wenn im spirituellen Kontext die Begriffe ihrer Bedeutung entleert werden,  dann verkehrt man sie  gewiss nicht  in ihr krasses Gegenteil, sondern hier  verleiht man ihnen gar KEINE  Bedeutung, weil  der Mind als der Bedeutungsgeber mausetot ist.    Diese Entleerung oder die "Neutralisierung" der Begriffe gründet darauf, dass die Identifizierung mit den Dingen/Begriffen aufgelöst ist.  Wo das Ich   seiner Bedeutung entleert ist, hat sich  ja im gleichen Maß die ganze Welt ihrer entleert. (Ich=Welt). Die Dinge und Begriffe können für das ICH nichts mehr beWIRKEN und vice versa, weil das von Konditionierung befreite Bewusstsein  kein Verlangen mehr nach ihnen hat und auch kaum mehr  andere Emotionen hinsichtlich der Welt generieren kann.  In der Entleerung der Bedeutung der Welt zeigt sich die Welt nicht mehr in ihrem rauschhaften Da-Sein, sondern wird in ihrer So-heit erkannt. Vereinfacht gesagt: ohne Interpretation.

In der  ideologischen Schattenversion der Großen Transformation/Simulatio Dei definiert und interpretiert man das Ich und die Welt einfach nur willkürlich um, man instrumentalisiert die Sprache, um die Welt zu verbessern.
Die Sucher, die glauben, Spiritualität sei links und die Linksgrünen seien spirituell, erkennen nicht, dass  die quasi-religiöse linksgrüne Ideologie für den Einzelnen  keine Individuation vorgesehen hat und von daher weder Heilung/Transformation noch Transzendenzerfahrung möglich macht. Das einzige, was sie bieten können, ist der falsche regressiv-prärationale Ersatz einer ozeanischen Verbundenheit im  kuschligen "Wir"-Gefühl,  das  pseudospirituelle Aufgehen im Kollektiv bzw . in der Unterwerfung unter einen autoritären Herrscher/System.
 Das ist besonders verführerisch für jene, die mit der Existenz, dem sinnlichen Da-Sein des Körpers  identifiziert sind und seelische Verbundenheit mit geistigem Einheitsbewusstsein verwechseln. Um zum spirituellen Ziel  - der letztgültigen Befreiung - zu kommen, muss der Sucher sich dieser Verhaftung bewusst werden.

Nicht zwischen rechts und links, sondern zwischen diesen beiden Bewusstseinsformen - des ideologischen Götzen einerseits, der die Schattenversion der Transformation  nachbildet und  nach der Toderklärung Gottes nunmehr den Humanismus bzw. den Menschen per dekret vergottet - und andererseits den Menschen, die nicht mehr verführbar sind, weil sie eine feste Basis nicht nur im "rechten" Glauben, sondern darüber hinaus auch im transzendenten Sein jenseits von Gut & Böse haben. Zwischen diesen beiden Parteien tobt der sog. Endkampf,zwischen Gut & Böse oder Gott & Teufel. Wie innen so aussen, wie im Individuum so auch im Kollektiv.  (Ontogenese ist Phylogenese!)
Die Entscheidung des Suchers geht also dahin, dass er entweder das ideologische Imitat der falschen Propheten wählt oder das spirituelle Original, welche allein den Menschen "neu" machen kann.
Auf die Kirchen kann man sich in diesem Kontext nicht mehr verlassen, die haben sich schon wieder  dem falschen Propheten an den Hals geworfen, vor dem sie immer  die Christenheit  gewarnt haben, sie haben  mit ihrer Politisierung der Religion  einmal mehr den Himmelsschlüssel versteckt.

Jeder Mensch, der sich für den spirituellen Weg entschieden hat, kommt an diese gefährliche Stelle, wor ihm der Boden unter den Füßen wegbricht, und er gar nicht mehr zu wissen scheint,  was richtig/falsch und was gut und böse ist, da alles bislang Gültige sich in sein  Gegenteil verkehrt - ein heilender Zusammenbruch (des sog. gesunden Menschenverstandes,  der sich angstvoll an sein Weltbild klammert) der am Ende beweist,  dass man recht eigentlich noch gar nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hat.  Erst durch Schattenintegration - der Befreiung der verdrängten Gefühle, dem Zulassen  tabuisierter Gedanken und Rücknahme von Projektion  erlangt er zwar langsam, aber immer mehr die "Gabe der Unterscheidung der Geister" zwischen  Richtig-Falsch, Gut-Böse, relative Wahrheit - absolute Wahrheit,  (Unwahr-WAHR), Nondual-dual etc.
Ohne diese Unterscheidungen wird man leicht ein Opfer "Falscher Propheten". Mit dieser Unterscheidungsgabe erkennt man, was das Böse und das Gute wirklich ist: Nämlich alles, was sich  gegen das Leben richtet bzw. dem Leben dient.

******

Gesunder Menschenverstand
Gesund wird der Menschenverstand  genannt, der den Alltagskonsensus bedient und den Gesellschaftsvertrag erfüllt, der die Identifizierung mit einem bestimmten Weltbild vorschreibt. Beim Wechsel von einem Weltbild zum anderen muss der Verstand zwangsläufig erkranken. Tut zwar weh, ist aber längst  nicht so tragisch, als wenn er das Wesen des WeltBILDES (oder GottesBILDes) erkennen könnte, was das komplette Aus für sein Ego wäre.  
Daher stammt das gegenwärtige Schlamassel auf der Weltbühne: Die sog. Linke ist voll prä-rational und die sog. Rechte ist voll des gesunden Menschenverstands... Beide sind besoffen. 

****

@Allmightymouse
Danke für das Feedback. Schön, dass es zutreffend erscheint. Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich mir ja nie sicher, ob das der Wahrheit entspricht, was ich so schreibe, derweil ich NICHT darüber nachdenke.  ☺


PS: Für die Leuteln, die meine anderen Blogs kennen, wird sich im neuen Blog vieles wiederholen. Ich wiederhole an dieser Stelle also nochmal, dass es für mich keine Wiederholungen gibt, da ich immer spontan auf äussere Anlässe reagiere, die oft die selben Fragen aufwerfen, die ich schon x-mal an anderen Stellen beantwortet habe. Ich fühle mich von den scheinbar wiederholten Fragen, welche viele Texte bei mir aufwerfen,  wie auch von meinen Antworten darauf nie gelangweilt. Für mich erscheinen Fragen wie auch Antwort  immer neu, da gibt es kein Zurückschauen auf einstmals Geschriebenes/Erinnertes oder gar Copy & Paste.

Samstag, 18. Januar 2020

Total Ramadama und andere Erschütterungen....

Lamento: Oh Lord, erhör mein dringlich' Flehen:
Wie werd ich Herr der Großen Flut?
Denn Segen ist es und auch Fluch,
Wenn früh' beginnt der Pollenflug! 😰

Consolatore: Aus dem Off der Meister spricht
Aus seiner ungetrennten Sicht:
Come on my dear, gib jetzt a Ruah
und höre meinen Worten zu:
Lass Augen tränen, die Nas' lass niessen,
Geb dich mir hin und wehr dich nicht,
Oh Mensch, erkenn in meinem Licht,
wie all dies mit dem TAO fliesset...


Ähem....HÖRST DU'S? (So tönts aus der Tiefe der Grabesgruft)
Hör auf mit dem Krampfen und Krallen, (du Schuft!)
lass dich getrost mit den treulichen Allen
wie der Thau zu dem Grunde fallen,
draus uns erwallet urheiliges Tun.
Wallfall mit TAO ins Leben,
und hör endlich auf mit dem Nölen.

(In traulicher Zusammenarbeit mit Gusto Gräser:
Tao - Das heilende Geheimnis)




Vorworte
Wie schon in früheren Blogs beziehe ich mich auch in diesem Blog in meinen Texten in großen Teilen auf News, Fakenews und andere Texte div. Autoren, die mir im Netz - meist über die Facebook-Timeline -  über den Weg laufen und von mir stante pede eine WAHRHEITSgemäße Antwort fordern, da ich -   meiner Wahren Natur gemäß -  immer nur von einer Frage lustvoll "getriggert" werde: IST DAS WAHR? Nicht, dass sich mir diese Frage noch tatsächlich stellen würde, die Frage ist mir zu einer inneren Haltung geworden, die Ausrichtung des liebenden Herzens zu Gott hin wurde nach seinem "Tod"  zur Ausrichtung auf die WAHRHEIT.  Der scheinbare Verlust der Süßigkeit der personalen Liebesbeziehung zwischen meiner Seele und Gott wurde in der Aufhebung der Subjekt-Objekt-Trennung durch die Nüchternheit der Erkenntnis ersetzt.

Den ersten  "Lolosophian" (Blog aus 2011) habe ich u.a. "sterben" lassen, weil mit diesem Namen immer noch (m)eine Person gemeint ist.  Der zweite Blogtitel  "Lolling Witzdumb" war schon unpersönlicher und drückte aus, dass ich nichts so ernst meine, wie es geschrieben steht. Nach einem Jahr Blogpause folgt nun der dritte Blog unter dem Titel "Transdementia" - was  den unbedingten= zustandslosen Zustand des Vergessens, des transpersonalen Nichtwissens (Zen) meint, der sich in meinen späten Jahren mit dem altersbedingten Zustand einer "realen" Vergesslichkeit zu vermischen scheint, was mich zuweilen leicht irritiert, aber noch! kein Anlass zu wirklicher Sorge ist. Da ich aber niemals die Gewissheit der SELFConnexion  bzw. die Coniunctionem ad Deum verliere, gibts recht eigentlich nichts zu befürchten.


Blogpause heisst aber nicht Schreibpause, geschrieben habe ich immer noch viel, -  wenn auch weniger, weil ich nicht mehr gar so atemlos und geistgejagt wie zu Anfang meines Neuen Lebens 2011 bin -  nur habe ich es nicht veröffentlicht, u.a. weil ich mit meinen Zugangsdaten nicht mehr in meinen Blog kam, als  Google Plus aufgelöst wurde und wenn nichts funzt, solls halt nicht sein.  Jetzt aber funktioniert Blogger.com plötzlich wieder...
Im letzten Jahr habe ich mich sehr viel mit den Geschehnissen in der Welt beschäftigt, ich konnte kaum fassen, was "da draussen" in seiner Heiligen Scheinbarkeit geschah. Die Zeichen der Zeit wirken nicht nur apokalyptisch, sie sind es... Die kriegerische Art, wie ein neues,  quasi spiritueller Mindfuck/Weltbild  in die Köpfe der Menschen gehämmert werden soll, ist ein unglaublicher Vorgang, richtet sich gegen die Werte der Aufklärung und ähnelt in seiner ganzen Symptomatik doch sehr der Apokalyptik im 3. Individuationsprozess, wie ich ihn erlebte, als das alte Ich bzw. sein Weltbild mit Karacho in den Orkus des Vergessens rauscht.
 Glaubenskriege zwischen Gut und Böse  finden wieder statt. (die neuen Götzen sind: Islam und die globalistische linksgrüne Ideologie/Humanitarismus/Neues Weltbild: der Neue Mensch).

Der "Endkampf" aber, den ich dahinter sehe, ist nicht der zwischen Gut und Böse, sondern  der Kampf zwischen Glauben und Sein. Das bedeutet konkret: der Glaubenskrieg  gegen das Alte Weltbild, den Alten Menschen will mit Gewalt  ein neues Weltbild, einen neuen Glauben an ein ideologisches Weltbild errichten in der Hoffnung, damit den Neuen Menschen zu schaffen. Diese quasispirituelle (postmoderne) Ideologie sehe ich als eine Schattenversion des spirituellen Seins, sie operiert und simuliert das geistige Original mit fast denselben Begriffen und Glaubenssätzen.  Im Gegensatz zum spirituellen Original, in dem die Realität und jegliche Weltbilder, mit denen Wirklichkeit konstruiert wird,  als relativ erkannt sind, verabsolutieren die Simulanten ihr neues Weltbild und ebenso die (relativen) Wahrheiten, mit denen es untermauert wird.
Das wahre transegoische Bewusstsein macht im Gegensatz zum ideologischen Bewusstsein "Total Ramadama*" mit Weltbildern und Glaubenssätzen jeglicher Coleur, es ist unfähig, sich zu identifizieren. Absolute WAHRHEIT kann hier nicht für sich in Anspruch genommen und auch nicht objektiv missioniert werden, sondern absolute WAHRHEIT gibt es nur für das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN. (meinetwegen in der der Einheit von Vater, Sohn und Co. :D )


Ramadama*: bayerisch für "(auf)räumen tun wir".


*****

Forenwispering

X. schreibt: Ich denke auch, dass wir nicht ALLES hinter uns lassen . Weil ...selbst wenn wirklich alle Individuellen Päckchen aus diesem Leben gecleared sein sollten, aus den früheren sind sie es nicht . Und die kollektiven Themen auch nicht.
Chris Bache beschreibt das sehr gut auf seiner 30 j Exploration
Ich weiss nicht, an welcher Stelle des Videos Chris Bache direkt oder indirekt sagt, dass persönliche und kollektive "Päckchen" getrennt existieren und "alle" getrennt bearbeitet werden. Wer so spricht, vermittelt völlig falsche Vorstellungen.
Wer Schattenarbeit macht, braucht übrigens kein LSD, weil er durch Achtsamkeit und Hingabe (an Gott) einen Zugang zum Unbewussten hat.... ausserdem verliert man nicht den Kontakt zur sog. Realität und ist jederzeit handlungsfähig, was unter dem Einfluss von LSD i.d.R. nicht der Fall ist. Ich würde niemals zu Drogen raten, da man unter ihrem Einfluss allzuleicht die Kontrolle verlieren kann. Wer Achtsamkeit übt, bedarf keiner Führung durch Drogen, weil Achtsamkeit zum Führer in die "Unterwelt" wird, wenn sie sich verselbständigt hat. Die LSD-Erfahrung wird nach meinem Erleben fast vollständig wieder vergessen, sobald die Wirkung nachlässt. Man kann also nur mit LSD arbeiten, derweil man "auf Trip" ist. Dazu bedarf es einer gut geschulten therapeutischen Begleitung, die nicht so leicht zu finden ist. Achtsamkeit hingegen IST die Begleitung. Achtsamkeit ist Trance-Induzierung, sie bewirkt das Stillewerden und dieses öffnet die Tür zu den unbewussten Aspekten des Ichs. 

Wenn die Identifizierung mit dem Ego als solche erkannt und aufgelöst ist, sind "alle Päckchen aus diesem und anderen Leben gecleared", auch die kollektiven Themen.  Die Päckchen werden doch nicht alle einzeln aufgemacht und Stück für Stück detailliert durchlitten, sondern nur die wirklich traumatischen Ereignisse, die uns am Leben hindern. Die (persönliche) Wahrheit/Individuation befreit dahingehend, dass man der überpersönlichen Wahrheit gewahr wird. Gefühle bzw.  unsere persönliche Wahrheit - werden nicht aus der Verdrängung befreit, indem man sich primär auf die Vergangenheit fokussiert und dort Ausschau halten nach Verdrängtem, sondern indem wir auf die Gegenwart aufmerksam sind, in der die div. Gefühle stattfinden, welche nicht mehr verdrängt werden, sondern mit Ereignissen der Vergangenheit verknüpft werden können. Bei mir geschah dies durch das Auftauchen von Bildern, derer ich auch nur gewahr wurde, weil ich Achtsamkeit übte. JETZT ist die Zeit, in der das Verdrängte bewusst wird. Durch den Schmerz, den man -  statt wie üblich zu verdrängen - JETZT fühlt und wahrhaftig erlebt, wird die Verdrängung bewusst gemacht und aufgehoben.

Die kollektiven Themen ergeben sich im Rahmen der Schattenarbeit bzw. -integration  quasi automatisch, wenn die persönlichen Themen gecleared werden. Da geschieht es ganz von selbst, dass dein persönliches Thema mit dem kollektiven Thema verknüpft wird. Wenn es um die verletzte Weiblichkeit geht, dann erkennst du deinen Schmerz z.B. als den Schmerz jeder Frau.  Im Gewahrsein deines Schmerzes gibt es keine Trennung mehr zwischen dem Persönlichen und dem Kollektiven. Das Persönliche IST das Kollektive. Ontogenese IST zugleich Phylogenese. Ein vertieftes Gewahrsein verknüpft das Persönliche mit dem kollektiven (Unbewussten).
Wer (s)ich selbst erkennt, kennt alle Wesen. In diesem Erfahrungsbereich identifiziert man sich mit "Allem, was ist" und durch diese Identifikation WIRD man quasi zum Kollektiv bzw. wird das Persönliche mit dem Kollektiven eins.




***

@ AllmightyMouse *

Ich sehe die Dinge so:  Du magst in gewisser Hinsicht ein Arschloch sein, aber der böse schlechte Mensch bist du nicht, als den du dich gerne zeichnest.  Du kokettierst m. E. recht gern damit, vielleicht weil  dich deine "Einsichten" in dein  "sündhaftes" Wesen u.a. moralisch erhöhen und somit unantastbar machen sollen?  Wer kann jemandem schon Vorwürfe machen, der sich  so gekonnt einsichtsfähig zeigt und in scheinbar demütiger Selbsterkenntnis alles scheinbar Schlechte sich selber zuschreibt? Einem, der damit prahlt, wie gut er sich doch selbst kennt, derweil er für sich selbst aufgrund seiner rigiden und betonierten Charaktereigenschaften so durchsichtig und unveränderlich berechenbar erscheint und dieses Ein-Sehen auch noch für eine spirituelle Tugend hält. Denn was so einer nicht erkennt: Das Ich in seinem Charakterpanzer kann sich per se nicht selbst erkennen.

Um sich selbst zu erkennen, müßte gerade der Glaubenssatz,  dass mein  Ich-Sein von heute dasselbe Ich-Sein wie das von morgen sein und bleiben wird, unbedingt  hinterfragt und auf Wahrheit geprüft werden.  Das Ego kann ja gar nicht anders, als sich aufgrund seiner Vergangenheit zu definieren, diese im Heute zu beleben und des weiteren in die Zukunft zu projezieren und dabei sich-selbst-erfüllende-Prophezeiungen zu konstruieren.
Nicht falsch verstehen: Es geht hier nicht um Veränderung des Ichs in seiner Eigenschaftlichkeit,   sondern um seine Tranformation in die Unvergänglichkeit des wahren eigenschaftslosen Ich/SELBST,  Das Wahre Selbst  ist  im Kern Statik und an der Peripherie Bewegung. Spannungsfeld zwischen determiniertem Sein und prozesshaftem Werden....

Zur Sache:  Als du mir davon erzähltest, war mein erster Gedanke: Jetzt kann sie ihm nicht mehr davonlaufen... das Bild, was ich erhielt war, wie sie die Treppe hinaufeilte, um ihre Koffer zu packen....
Auch wenn du das gerne anders hättest, ich glaube nicht, dass Du  deine Frau  absichtlich in ihr "Unglück" hast stürzen lassen. Ich glaube, dass du in dem  Zustand der Erregung  quasi neben dir gestanden bist,  hilflos und wie gelähmt und  dass du  gar keine andere Wahl hattest, als zur Seite zu treten, um sie "vorbei zu lassen". Du konntest nicht wissen, dass sie so unglücklich  fallen würde.
Du hast Drama gemacht,  insofern du es mir so geschildert hast,  dass du BEWUSST zur Seite getreten wärest, DAMIT sie hinunterfällt.  Kann es aber nicht sein, dass du instinktiv deshalb zur Seite getreten bist, damit ihr BEIDE nicht die Treppe hinunterfallt? Wärest du nicht zur Seite getreten, wäre sie zunächst AUF dich gefallen, du hättest möglicherweise die Balance verloren  und beide wäret ihr in die "Tiefe" gerissen worden  (die ja doch so tief nicht war, es handelte sich  nur um einige Stufen, wenn ich das richtig verstanden habe. Bei der körperlichen Federleichtigkeit deiner Frau hättest du durchaus annehmen können, dass sie auf ihre Füße fällt,  was ja auch der Fall war, nur da WIE gab den dramatischen Ausschlag. )

Kann es nicht sein, du interpretierst das Geschehen  deshalb nur falsch und allein zu deinen Ungunsten, weil du es brauchst, dass die Spaltung zwischen dem hellen, reinen und untadligen "Wesen"  deiner Frau  - bzw. dem Bild, das du von ihr konstruierst -  und der vermeintlich abgrundtiefen Bosheit des deinigen aufrechterhalten wird?  Somit projezierst du deine helle Seite auf deine Frau und brauchst dich mit den dunklen Seiten ihres Wesens nicht auseinandersetzen.
Mit "dunklen Seiten" sind verborgene Seiten gemeint, Ich-Aspekte, die unbewusst tabuisiert sind, die nicht gelebt werden dürfen, damit die Beziehung aufrechterhalten bleibt, wie sie ist und die Lebenslügen, die oft die Basis einer solch brüchigen  Beziehung sind, nicht ins Bewusstsein dringen.
Ich sehe diesen  "Vorfall" als große Chance in der Krise, die eheliche Beziehung neu zu definieren. Das ist insofern wichtig, wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht mehr als "gemeinsames Interesse" v. a. dazu dienen,  Beziehungsprobleme zu kaschieren.  Wenn die Rollen von Papa und Mama ausgedient haben, nicht mehr benötigt werden, wird es nicht nur leer im Haus... Die Chance ist, auf einer neuen tragbaren Basis ausserhalb der Rollenvorgaben WESENhaft zu einander zu finden. Oder aber auseinander zu gehen...

Was die Einsicht bezüglich fehlender Demut angeht, fiel mir sofort das Gelassenheitsgebet ein:
Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Demut erfordert zunächst mal einen GLAUBEN an eine Macht, die größer als mein Ich ist. Und da denke ich, liegen deine Schwierigkeiten,  nicht allein wegen deines Allmighty-Egos, sondern auch weil du mit den Holofeeling-Glaubenssätzen versaut bist und dadurch deine Spiritualität keine Basis hat.  
Bevor man die Person mitsamt der Realität in Frage stellt, muss man erst mal Person sein. Du musst erst mal  wahrhaft  ICH sagen lernen, statt eitel in der dritten Person von dir zu sprechen, um damit zu demonstrieren, wie sehr du deiner Person schon entrückt bist. Damit fliehst du vor dir selbst aus deinem  Hier und Jetzt und verstärkst deine ohnehin vorhandene  Neigung zur Dissoziation . 
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass nur der  Glaube an Gott das Herz öffnet und führt zur Selbstannahme. Der Glaube führt zur Liebe und die Liebe zu Gott mutiert in der Einheitserfahrung letztlich zur SELBST-Liebe.
Auf diese Weise kommt man vom Kopf in den Bauch und letztlich zur Balance im unerschütterlichen Gleichmut des Gewahrseins. Ich kenne keinen anderen oder besseren Weg, um Heilung/Erlösung/ Befreiung und letztgültige Erfüllung zu erlangen. Und wenn du jetzt sagst,  es gäbe 1000 Wege zu Gott, dann ist das eine Lüge, - wahr ist: es gibt 100 000 Umwege. Wenn der spirituelle Weg dich nicht zur Basis führt  - zur "Umkehr" zur eigenen Person in ihrem personhaften Hier und Jetzt  - ist es ein Irrweg.
So sage ich es übrigens auch den Jesusfreaks, die zwar gläubig sind, aber nur im Sinne von Für-Wahr-Halten. Deren Jesusbild ist so naiv, dass sie es nicht glauben, wenn man ihnen sagt, dass ihr Jesus einen Pfifferling wert ist, wenn er sie nicht zu sich selbst, zur Individuation, führt.
Wenn der Glaube an Gott nicht zum Glauben an sich selbst führt, das eigene Ich, wie es immer JETZT gerade ist,
Christliche Umkehr ist in Wahrheit immer Umkehr zum subjekthaften Da-Sein. Da aber im Christentum das Ich verteufelt wird, wird ein "normaler" Christ es für sündhaft halten, sein Ich in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit zu stellen. So wird er zwar lernen, zum Herzen Jesu zu beten und sich dabei allerlei süßen Vorstellungen hingeben, aber niemals wird er des Himmels gewahr in der Erkenntnis,  dass das Herz Jesu letztlich sein eigenes Herz ist.
Das Ich ist aufgrund seiner Natur gezwungen, zunächst im Aussen zu suchen, bevor es "umkehrt". Man hört erst dann auf, im Aussen zu suchen,  wenn man gewahr wird, dass auch die eigenen Vorstellungen zur Aussenwelt gehören. Ferner gilt es, zu erkennen, dass am Ende des Weges das Liebste zu opfern, heisst, seine liebsten Vorstellungen aufzugeben und der bitteren Wahrheit ins Auge zu schauen, dass man die Dinge/Menschen nicht um ihrer selbst willen liebt, sondern dass man die Bilder anbetet, die man sich von den Dingen macht. Das ist Maya.

Jesus steht für Gottessohn und Menschensohn. Zwei Naturen: Wahrer Mensch und wahrer Gott.Der Mythos vom Gottessohn ist uralt und nicht spezifisch christlich. Jedem Menschen, auch dem Atheisten ist dieser Mythos ins Herz eingeschrieben. Man wird aber nicht als wahrer Mensch geboren, sondern erweckt bzw. berufen. Das Erwachen, von dem auf dem spirituellen Marktplatz soviel die Rede ist und dem so viel Bedeutung verliehen wird, die ihm nicht zusteht, ist recht eigentlich eine etwas voreilige Begegnung mit dem "Vater"-Bewusstsein. Wer daran haftet und sich einseitig damit identifiziert, - und derer gibt es Viele, die sich (fiktiv) von ihrer Person voreilig verabschiedet haben im GLAUBEN, sie sei wie alles determiniert  - der wird auch seine Individuation zum wahren Menschen nicht erleben und damit das Ziel verfehlen, weil er die "Menschensohnschaft" leugnet. Das ist eine spirituelle Falle, in der viele sog. Spirituelle festgefahren sind. 
 Um wahre Menschlichkeit und wahre Göttlichkeit gleichermassen zu realisieren, darf man sich weder  mit dem nondualen noch dem dualitären Bewusstsein identifizieren. Denn letztlich ist der "wahre Mensch"  weder göttlich noch menschlich, d.h. er ist am Ziel, wenn seine Identität sich in einem jeder Bedeutung entleerten"Nichts" auflöst, derweil er sich weder mit dem einen noch dem anderen identifizieren kann.



PS: AllmightyMouse*** ist  eine Bezeichung für Kerls mit großer Klappe, unqualifizierte Savanarola-Verschnitte, Wuchtbrummer und moralinversäuerte Wutprediger in ihrem nicht endenwollendem Gerechten Zorn. Die AllmightyMouse ist stolz, sie kann nicht klein beigeben, auch wenn sie im Unrecht ist.
Mit "Kerl Allmighty" hingegen war einmal der Landlord gemeint, der Herr über Haus, Hof und Meinungshoheit, dem ich  in gewissen Umfang lustvoll Macht über mich gestattete...  :D
Enzo, der andere Allmächtige verlieh sich selbst die Allmacht.
Die letzten beiden waren ungewollt Komiker, die AllmightyMäuse hingegen sind alles andere als komisch, sie sind die Axt im Walde, die man hört, auch wenn keiner da ist, der das wahrnimmt. LOL.



****

Persönliches

Gestern Arztbesuch, Langzeit-EKG für Wiedervorstellung in der Uniklinik Marburg im Februar. Fazit: Alles gut. So wie ich fand auch mein HausKardiologe in dem merkwürdigen Uni-Arztbrief bezüglich der 2. Cardioversion im Dez. 2019 nichts, was  deren neue Befunde rechtfertigte. So erschien darin neben den Diagnosen über 2 leichte  und einer mittelschweren Herzklappenschwäche, die in Bälde eine OP notwendig machen würde,  plötzlich eine Verdachtsdiagnose auf Epilepsie mit kognitiver Bewusstseinstrübung :D , von der mir  und auch dem Hausarzt bislang nichts bekannt war.  Weder wurde die neue Medikation (Betablocker und Statine - hier als Prophylaxe gg. Herzinfarkt) noch die neu erhobenen Befunde von den Uni-Ärzten mit mir besprochen. Der Brief wurde mir bei Entlassung einfach in die Hand gedrückt... "Steht alles drin, Frau....".

Hab ich dann später gelesen. Termin beim Hausarzt gemacht, Brief gezeigt,  um Erklärung der Befunde gebeten.  Hausarzt wie stets dem Zusammenbruch nahe, überflog kurz den Brief, schüttelte ratlos und genervt den Kopf, räumte dann aber doch noch hastig den Verdacht aus, dass er der Urheber des Verdachts auf Epilepsie plus kognitive Störungen war, stand plötzlich auf und verliess den Raum mit den Worten: "10 Minuten sind vorbei, hab noch mehr zu tun, Frau..."
So stand ich da, ich armer Tor
und war so schlau wie schon zuvor...:D  la la la


Der Kardiologe gab mir am Schluss seines ausführlichen Monologs noch den Rat, mich beim nächsten persist. Vorhofflimmern keiner Cardioversion, sondern einer Ablation zu unterziehen, er meinte aber auch, es sei aussergewöhnlich, dass ich nach der ersten Cardioversion 5 Jahre beschwerdefrei war ( kein persist. VHF).... Halloooo Doc??!? Aber  der war nicht zu bremsen, der hat seine Standardrepertoire abgerasselt, ohne Pause  und ohne Ansehen der Person -   "Uuund tschüss, Frau..."

Der HerzDoc gehört übrigens in die Kategorie  "Kerl Allmächtig". Er ist unfreiwillig komisch,  er vergisst nämlich  nie, bei keinem Besuch, wortreich seine alte Mutter zu erwähnen. Die Mutter ist für ihn offenbar der Pausenfüller, der seine "kommatösen" Leerstellen seines herrschaftlichen Monologs ausfüllt, in die der Patient mit seinem unbotmäßigen und zeitraubenden Anliegen eindringen könnte. Ich hätte ihm nämlich gerne noch gesagt, dass die Ungewöhnlichkeit meiner 5jährigen Beschwerdefreiheit vielleicht daher kam, dass ich die verschriebenen Betablocker nur kurze Zeit genommen und dann wegen ihrer wahrlich "niederschmetternden" und v.a. bradykarden Nebenwirkungen abgesetzt hatte.
Was Medikamente angeht, nehme ich seit 2012 regelmäßig nur Eliquis (Blutverdünnung wg. Vorhofflimmern bzw. Schutz vor Schlaganfall) und Candesartan gegen Bluthochdruck bzw. -spitzen. Mit 74 J. kann ich  mir das leisten.

Das alles hat mich zwar lange beschäftigt, aber nicht belastet. Als ich die selben Bedenken bezügl. des Uni-Briefes auch von Seiten des  Kardiologen hörte, verspürte ich nichts, keine Erleichterung, kein sog. Stein fiel mir vom Herzen, wohl eben darum,  weil es keinen gab. Die Achtsamkeit u.a. auf meinen Körper übe ich seit 2011 nicht mehr bewusst, sie hat sich verselbständigt und so merke ich es sogar, wenn mir KEIN Stein vom Herzen fällt. LOL. (Es gibt die Vergleiche zu früher: da wäre ich stante pede um die Häuser feiern gegangen und hätte der ganzen Welt die frohe Kunde gebracht.)

Was  die sonstige Befindlichkeit der schnöden Materie angeht: Im Dezember fingen schon die Haselnüsse an auszubrechen,  da  bekam ich zum ersten Mal so was wie Heuschnupfen und zudem wohl eine Kreuzallergie beim Essen vom Kiwis (schmerzhafte Mundschleimhautentzündung).
Was ich seit 2011 aber nicht mehr hatte, sind Erkältungen/grippale und sonstige Infekte. Das ist sehr erstaunlich. Die bekam ich früher mindestens 3x im Jahr. Das heisst, ich habe an sich ein erstaunlich gutes Immunsystem... was machen dann aber die Haseln in meinem System?! LOL