Lamento: Oh Lord, erhör mein dringlich' Flehen:
Wie werd ich Herr der Großen Flut?
Denn Segen ist es und auch Fluch,
Wenn früh' beginnt der Pollenflug! 😰
Consolatore: Aus dem Off der Meister spricht
Aus seiner ungetrennten Sicht:
Come on my dear, gib jetzt a Ruah
und höre meinen Worten zu:
Lass Augen tränen, die Nas' lass niessen,
Geb dich mir hin und wehr dich nicht,
Oh Mensch, erkenn in meinem Licht,
wie all dies mit dem TAO fliesset...
Ähem....HÖRST DU'S? (So tönts aus der Tiefe der Grabesgruft)
Hör auf mit dem Krampfen und Krallen, (du Schuft!)
lass dich getrost mit den treulichen Allen
wie der Thau zu dem Grunde fallen,
draus uns erwallet urheiliges Tun.
Wallfall mit TAO ins Leben,
und hör endlich auf mit dem Nölen.
(In traulicher Zusammenarbeit mit Gusto Gräser:
Tao - Das heilende Geheimnis)
Vorworte
Wie schon in früheren Blogs beziehe ich mich auch in diesem Blog in meinen Texten in großen Teilen auf News, Fakenews und andere Texte div. Autoren, die mir im Netz - meist über die Facebook-Timeline - über den Weg laufen und von mir stante pede eine WAHRHEITSgemäße Antwort fordern, da ich - meiner Wahren Natur gemäß - immer nur von einer Frage lustvoll "getriggert" werde: IST DAS WAHR? Nicht, dass sich mir diese Frage noch tatsächlich stellen würde, die Frage ist mir zu einer inneren Haltung geworden, die Ausrichtung des liebenden Herzens zu Gott hin wurde nach seinem "Tod" zur Ausrichtung auf die WAHRHEIT. Der scheinbare Verlust der Süßigkeit der personalen Liebesbeziehung zwischen meiner Seele und Gott wurde in der Aufhebung der Subjekt-Objekt-Trennung durch die Nüchternheit der Erkenntnis ersetzt.
Den ersten "Lolosophian" (Blog aus 2011) habe ich u.a. "sterben" lassen, weil mit diesem Namen immer noch (m)eine Person gemeint ist. Der zweite Blogtitel "Lolling Witzdumb" war schon unpersönlicher und drückte aus, dass ich nichts so ernst meine, wie es geschrieben steht. Nach einem Jahr Blogpause folgt nun der dritte Blog unter dem Titel "Transdementia" - was den unbedingten= zustandslosen Zustand des Vergessens, des transpersonalen Nichtwissens (Zen) meint, der sich in meinen späten Jahren mit dem altersbedingten Zustand einer "realen" Vergesslichkeit zu vermischen scheint, was mich zuweilen leicht irritiert, aber noch! kein Anlass zu wirklicher Sorge ist. Da ich aber niemals die Gewissheit der SELFConnexion bzw. die Coniunctionem ad Deum verliere, gibts recht eigentlich nichts zu befürchten.
Blogpause heisst aber nicht Schreibpause, geschrieben habe ich immer noch viel, - wenn auch weniger, weil ich nicht mehr gar so atemlos und geistgejagt wie zu Anfang meines Neuen Lebens 2011 bin - nur habe ich es nicht veröffentlicht, u.a. weil ich mit meinen Zugangsdaten nicht mehr in meinen Blog kam, als Google Plus aufgelöst wurde und wenn nichts funzt, solls halt nicht sein. Jetzt aber funktioniert Blogger.com plötzlich wieder...
Im letzten Jahr habe ich mich sehr viel mit den Geschehnissen in der Welt beschäftigt, ich konnte kaum fassen, was "da draussen" in seiner Heiligen Scheinbarkeit geschah. Die Zeichen der Zeit wirken nicht nur apokalyptisch, sie sind es... Die kriegerische Art, wie ein neues, quasi spiritueller Mindfuck/Weltbild in die Köpfe der Menschen gehämmert werden soll, ist ein unglaublicher Vorgang, richtet sich gegen die Werte der Aufklärung und ähnelt in seiner ganzen Symptomatik doch sehr der Apokalyptik im 3. Individuationsprozess, wie ich ihn erlebte, als das alte Ich bzw. sein Weltbild mit Karacho in den Orkus des Vergessens rauscht.
Glaubenskriege zwischen Gut und Böse finden wieder statt. (die neuen Götzen sind: Islam und die globalistische linksgrüne Ideologie/Humanitarismus/Neues Weltbild: der Neue Mensch).
Der "Endkampf" aber, den ich dahinter sehe, ist nicht der zwischen Gut und Böse, sondern der Kampf zwischen Glauben und Sein. Das bedeutet konkret: der Glaubenskrieg gegen das Alte Weltbild, den Alten Menschen will mit Gewalt ein neues Weltbild, einen neuen Glauben an ein ideologisches Weltbild errichten in der Hoffnung, damit den Neuen Menschen zu schaffen. Diese quasispirituelle (postmoderne) Ideologie sehe ich als eine Schattenversion des spirituellen Seins, sie operiert und simuliert das geistige Original mit fast denselben Begriffen und Glaubenssätzen. Im Gegensatz zum spirituellen Original, in dem die Realität und jegliche Weltbilder, mit denen Wirklichkeit konstruiert wird, als relativ erkannt sind, verabsolutieren die Simulanten ihr neues Weltbild und ebenso die (relativen) Wahrheiten, mit denen es untermauert wird.
Das wahre transegoische Bewusstsein macht im Gegensatz zum ideologischen Bewusstsein "Total Ramadama*" mit Weltbildern und Glaubenssätzen jeglicher Coleur, es ist unfähig, sich zu identifizieren. Absolute WAHRHEIT kann hier nicht für sich in Anspruch genommen und auch nicht objektiv missioniert werden, sondern absolute WAHRHEIT gibt es nur für das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN. (meinetwegen in der der Einheit von Vater, Sohn und Co. :D )
Ramadama*: bayerisch für "(auf)räumen tun wir".
*****
Wie werd ich Herr der Großen Flut?
Denn Segen ist es und auch Fluch,
Wenn früh' beginnt der Pollenflug! 😰
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und höre meinen Worten zu:
Lass Augen tränen, die Nas' lass niessen,
Geb dich mir hin und wehr dich nicht,
Oh Mensch, erkenn in meinem Licht,
wie all dies mit dem TAO fliesset...
Ähem....HÖRST DU'S? (So tönts aus der Tiefe der Grabesgruft)
Hör auf mit dem Krampfen und Krallen, (du Schuft!)
lass dich getrost mit den treulichen Allen
wie der Thau zu dem Grunde fallen,
draus uns erwallet urheiliges Tun.
Wallfall mit TAO ins Leben,
und hör endlich auf mit dem Nölen.
(In traulicher Zusammenarbeit mit Gusto Gräser:
Tao - Das heilende Geheimnis)
Vorworte
Wie schon in früheren Blogs beziehe ich mich auch in diesem Blog in meinen Texten in großen Teilen auf News, Fakenews und andere Texte div. Autoren, die mir im Netz - meist über die Facebook-Timeline - über den Weg laufen und von mir stante pede eine WAHRHEITSgemäße Antwort fordern, da ich - meiner Wahren Natur gemäß - immer nur von einer Frage lustvoll "getriggert" werde: IST DAS WAHR? Nicht, dass sich mir diese Frage noch tatsächlich stellen würde, die Frage ist mir zu einer inneren Haltung geworden, die Ausrichtung des liebenden Herzens zu Gott hin wurde nach seinem "Tod" zur Ausrichtung auf die WAHRHEIT. Der scheinbare Verlust der Süßigkeit der personalen Liebesbeziehung zwischen meiner Seele und Gott wurde in der Aufhebung der Subjekt-Objekt-Trennung durch die Nüchternheit der Erkenntnis ersetzt.
Den ersten "Lolosophian" (Blog aus 2011) habe ich u.a. "sterben" lassen, weil mit diesem Namen immer noch (m)eine Person gemeint ist. Der zweite Blogtitel "Lolling Witzdumb" war schon unpersönlicher und drückte aus, dass ich nichts so ernst meine, wie es geschrieben steht. Nach einem Jahr Blogpause folgt nun der dritte Blog unter dem Titel "Transdementia" - was den unbedingten= zustandslosen Zustand des Vergessens, des transpersonalen Nichtwissens (Zen) meint, der sich in meinen späten Jahren mit dem altersbedingten Zustand einer "realen" Vergesslichkeit zu vermischen scheint, was mich zuweilen leicht irritiert, aber noch! kein Anlass zu wirklicher Sorge ist. Da ich aber niemals die Gewissheit der SELFConnexion bzw. die Coniunctionem ad Deum verliere, gibts recht eigentlich nichts zu befürchten.
Blogpause heisst aber nicht Schreibpause, geschrieben habe ich immer noch viel, - wenn auch weniger, weil ich nicht mehr gar so atemlos und geistgejagt wie zu Anfang meines Neuen Lebens 2011 bin - nur habe ich es nicht veröffentlicht, u.a. weil ich mit meinen Zugangsdaten nicht mehr in meinen Blog kam, als Google Plus aufgelöst wurde und wenn nichts funzt, solls halt nicht sein. Jetzt aber funktioniert Blogger.com plötzlich wieder...
Im letzten Jahr habe ich mich sehr viel mit den Geschehnissen in der Welt beschäftigt, ich konnte kaum fassen, was "da draussen" in seiner Heiligen Scheinbarkeit geschah. Die Zeichen der Zeit wirken nicht nur apokalyptisch, sie sind es... Die kriegerische Art, wie ein neues, quasi spiritueller Mindfuck/Weltbild in die Köpfe der Menschen gehämmert werden soll, ist ein unglaublicher Vorgang, richtet sich gegen die Werte der Aufklärung und ähnelt in seiner ganzen Symptomatik doch sehr der Apokalyptik im 3. Individuationsprozess, wie ich ihn erlebte, als das alte Ich bzw. sein Weltbild mit Karacho in den Orkus des Vergessens rauscht.
Glaubenskriege zwischen Gut und Böse finden wieder statt. (die neuen Götzen sind: Islam und die globalistische linksgrüne Ideologie/Humanitarismus/Neues Weltbild: der Neue Mensch).
Der "Endkampf" aber, den ich dahinter sehe, ist nicht der zwischen Gut und Böse, sondern der Kampf zwischen Glauben und Sein. Das bedeutet konkret: der Glaubenskrieg gegen das Alte Weltbild, den Alten Menschen will mit Gewalt ein neues Weltbild, einen neuen Glauben an ein ideologisches Weltbild errichten in der Hoffnung, damit den Neuen Menschen zu schaffen. Diese quasispirituelle (postmoderne) Ideologie sehe ich als eine Schattenversion des spirituellen Seins, sie operiert und simuliert das geistige Original mit fast denselben Begriffen und Glaubenssätzen. Im Gegensatz zum spirituellen Original, in dem die Realität und jegliche Weltbilder, mit denen Wirklichkeit konstruiert wird, als relativ erkannt sind, verabsolutieren die Simulanten ihr neues Weltbild und ebenso die (relativen) Wahrheiten, mit denen es untermauert wird.
Das wahre transegoische Bewusstsein macht im Gegensatz zum ideologischen Bewusstsein "Total Ramadama*" mit Weltbildern und Glaubenssätzen jeglicher Coleur, es ist unfähig, sich zu identifizieren. Absolute WAHRHEIT kann hier nicht für sich in Anspruch genommen und auch nicht objektiv missioniert werden, sondern absolute WAHRHEIT gibt es nur für das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN. (meinetwegen in der der Einheit von Vater, Sohn und Co. :D )
Ramadama*: bayerisch für "(auf)räumen tun wir".
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Forenwispering
X. schreibt: Ich denke auch, dass wir nicht ALLES hinter uns lassen . Weil ...selbst wenn wirklich alle Individuellen Päckchen aus diesem Leben gecleared sein sollten, aus den früheren sind sie es nicht . Und die kollektiven Themen auch nicht.
Chris Bache beschreibt das sehr gut auf seiner 30 j Exploration
Chris Bache beschreibt das sehr gut auf seiner 30 j Exploration
Ich weiss nicht, an welcher Stelle des Videos Chris Bache direkt oder indirekt sagt, dass persönliche und kollektive "Päckchen" getrennt existieren und "alle" getrennt bearbeitet werden. Wer so spricht, vermittelt völlig falsche Vorstellungen.
Wer Schattenarbeit macht, braucht übrigens kein LSD, weil er durch Achtsamkeit und Hingabe (an Gott) einen Zugang zum Unbewussten hat.... ausserdem verliert man nicht den Kontakt zur sog. Realität und ist jederzeit handlungsfähig, was unter dem Einfluss von LSD i.d.R. nicht der Fall ist. Ich würde niemals zu Drogen raten, da man unter ihrem Einfluss allzuleicht die Kontrolle verlieren kann. Wer Achtsamkeit übt, bedarf keiner Führung durch Drogen, weil Achtsamkeit zum Führer in die "Unterwelt" wird, wenn sie sich verselbständigt hat. Die LSD-Erfahrung wird nach meinem Erleben fast vollständig wieder vergessen, sobald die Wirkung nachlässt. Man kann also nur mit LSD arbeiten, derweil man "auf Trip" ist. Dazu bedarf es einer gut geschulten therapeutischen Begleitung, die nicht so leicht zu finden ist. Achtsamkeit hingegen IST die Begleitung. Achtsamkeit ist Trance-Induzierung, sie bewirkt das Stillewerden und dieses öffnet die Tür zu den unbewussten Aspekten des Ichs.
Wer Schattenarbeit macht, braucht übrigens kein LSD, weil er durch Achtsamkeit und Hingabe (an Gott) einen Zugang zum Unbewussten hat.... ausserdem verliert man nicht den Kontakt zur sog. Realität und ist jederzeit handlungsfähig, was unter dem Einfluss von LSD i.d.R. nicht der Fall ist. Ich würde niemals zu Drogen raten, da man unter ihrem Einfluss allzuleicht die Kontrolle verlieren kann. Wer Achtsamkeit übt, bedarf keiner Führung durch Drogen, weil Achtsamkeit zum Führer in die "Unterwelt" wird, wenn sie sich verselbständigt hat. Die LSD-Erfahrung wird nach meinem Erleben fast vollständig wieder vergessen, sobald die Wirkung nachlässt. Man kann also nur mit LSD arbeiten, derweil man "auf Trip" ist. Dazu bedarf es einer gut geschulten therapeutischen Begleitung, die nicht so leicht zu finden ist. Achtsamkeit hingegen IST die Begleitung. Achtsamkeit ist Trance-Induzierung, sie bewirkt das Stillewerden und dieses öffnet die Tür zu den unbewussten Aspekten des Ichs.
Wenn die Identifizierung mit dem Ego als solche erkannt und aufgelöst ist, sind "alle Päckchen aus diesem und anderen Leben gecleared", auch die kollektiven Themen. Die Päckchen werden doch nicht alle einzeln aufgemacht und Stück für Stück detailliert durchlitten, sondern nur die wirklich traumatischen Ereignisse, die uns am Leben hindern. Die (persönliche) Wahrheit/Individuation befreit dahingehend, dass man der überpersönlichen Wahrheit gewahr wird. Gefühle bzw. unsere persönliche Wahrheit - werden nicht aus der Verdrängung befreit, indem man sich primär auf die Vergangenheit fokussiert und dort Ausschau halten nach Verdrängtem, sondern indem wir auf die Gegenwart aufmerksam sind, in der die div. Gefühle stattfinden, welche nicht mehr verdrängt werden, sondern mit Ereignissen der Vergangenheit verknüpft werden können. Bei mir geschah dies durch das Auftauchen von Bildern, derer ich auch nur gewahr wurde, weil ich Achtsamkeit übte. JETZT ist die Zeit, in der das Verdrängte bewusst wird. Durch den Schmerz, den man - statt wie üblich zu verdrängen - JETZT fühlt und wahrhaftig erlebt, wird die Verdrängung bewusst gemacht und aufgehoben.
Die kollektiven Themen ergeben sich im Rahmen der Schattenarbeit bzw. -integration quasi automatisch, wenn die persönlichen Themen gecleared werden. Da geschieht es ganz von selbst, dass dein persönliches Thema mit dem kollektiven Thema verknüpft wird. Wenn es um die verletzte Weiblichkeit geht, dann erkennst du deinen Schmerz z.B. als den Schmerz jeder Frau. Im Gewahrsein deines Schmerzes gibt es keine Trennung mehr zwischen dem Persönlichen und dem Kollektiven. Das Persönliche IST das Kollektive. Ontogenese IST zugleich Phylogenese. Ein vertieftes Gewahrsein verknüpft das Persönliche mit dem kollektiven (Unbewussten).
Wer (s)ich selbst erkennt, kennt alle Wesen. In diesem Erfahrungsbereich identifiziert man sich mit "Allem, was ist" und durch diese Identifikation WIRD man quasi zum Kollektiv bzw. wird das Persönliche mit dem Kollektiven eins.
***
@ AllmightyMouse *
Ich sehe die Dinge so: Du magst in gewisser Hinsicht ein Arschloch sein, aber der böse schlechte Mensch bist du nicht, als den du dich gerne zeichnest. Du kokettierst m. E. recht gern damit, vielleicht weil dich deine "Einsichten" in dein "sündhaftes" Wesen u.a. moralisch erhöhen und somit unantastbar machen sollen? Wer kann jemandem schon Vorwürfe machen, der sich so gekonnt einsichtsfähig zeigt und in scheinbar demütiger Selbsterkenntnis alles scheinbar Schlechte sich selber zuschreibt? Einem, der damit prahlt, wie gut er sich doch selbst kennt, derweil er für sich selbst aufgrund seiner rigiden und betonierten Charaktereigenschaften so durchsichtig und unveränderlich berechenbar erscheint und dieses Ein-Sehen auch noch für eine spirituelle Tugend hält. Denn was so einer nicht erkennt: Das Ich in seinem Charakterpanzer kann sich per se nicht selbst erkennen.Um sich selbst zu erkennen, müßte gerade der Glaubenssatz, dass mein Ich-Sein von heute dasselbe Ich-Sein wie das von morgen sein und bleiben wird, unbedingt hinterfragt und auf Wahrheit geprüft werden. Das Ego kann ja gar nicht anders, als sich aufgrund seiner Vergangenheit zu definieren, diese im Heute zu beleben und des weiteren in die Zukunft zu projezieren und dabei sich-selbst-erfüllende-Prophezeiungen zu konstruieren.
Nicht falsch verstehen: Es geht hier nicht um Veränderung des Ichs in seiner Eigenschaftlichkeit, sondern um seine Tranformation in die Unvergänglichkeit des wahren eigenschaftslosen Ich/SELBST, Das Wahre Selbst ist im Kern Statik und an der Peripherie Bewegung. Spannungsfeld zwischen determiniertem Sein und prozesshaftem Werden....
Zur Sache: Als du mir davon erzähltest, war mein erster Gedanke: Jetzt kann sie ihm nicht mehr davonlaufen... das Bild, was ich erhielt war, wie sie die Treppe hinaufeilte, um ihre Koffer zu packen....
Auch wenn du das gerne anders hättest, ich glaube nicht, dass Du deine Frau absichtlich in ihr "Unglück" hast stürzen lassen. Ich glaube, dass du in dem Zustand der Erregung quasi neben dir gestanden bist, hilflos und wie gelähmt und dass du gar keine andere Wahl hattest, als zur Seite zu treten, um sie "vorbei zu lassen". Du konntest nicht wissen, dass sie so unglücklich fallen würde.
Du hast Drama gemacht, insofern du es mir so geschildert hast, dass du BEWUSST zur Seite getreten wärest, DAMIT sie hinunterfällt. Kann es aber nicht sein, dass du instinktiv deshalb zur Seite getreten bist, damit ihr BEIDE nicht die Treppe hinunterfallt? Wärest du nicht zur Seite getreten, wäre sie zunächst AUF dich gefallen, du hättest möglicherweise die Balance verloren und beide wäret ihr in die "Tiefe" gerissen worden (die ja doch so tief nicht war, es handelte sich nur um einige Stufen, wenn ich das richtig verstanden habe. Bei der körperlichen Federleichtigkeit deiner Frau hättest du durchaus annehmen können, dass sie auf ihre Füße fällt, was ja auch der Fall war, nur da WIE gab den dramatischen Ausschlag. )
Kann es nicht sein, du interpretierst das Geschehen deshalb nur falsch und allein zu deinen Ungunsten, weil du es brauchst, dass die Spaltung zwischen dem hellen, reinen und untadligen "Wesen" deiner Frau - bzw. dem Bild, das du von ihr konstruierst - und der vermeintlich abgrundtiefen Bosheit des deinigen aufrechterhalten wird? Somit projezierst du deine helle Seite auf deine Frau und brauchst dich mit den dunklen Seiten ihres Wesens nicht auseinandersetzen.
Mit "dunklen Seiten" sind verborgene Seiten gemeint, Ich-Aspekte, die unbewusst tabuisiert sind, die nicht gelebt werden dürfen, damit die Beziehung aufrechterhalten bleibt, wie sie ist und die Lebenslügen, die oft die Basis einer solch brüchigen Beziehung sind, nicht ins Bewusstsein dringen.
Ich sehe diesen "Vorfall" als große Chance in der Krise, die eheliche Beziehung neu zu definieren. Das ist insofern wichtig, wenn die Kinder aus dem Haus sind und nicht mehr als "gemeinsames Interesse" v. a. dazu dienen, Beziehungsprobleme zu kaschieren. Wenn die Rollen von Papa und Mama ausgedient haben, nicht mehr benötigt werden, wird es nicht nur leer im Haus... Die Chance ist, auf einer neuen tragbaren Basis ausserhalb der Rollenvorgaben WESENhaft zu einander zu finden. Oder aber auseinander zu gehen...
Was die Einsicht bezüglich fehlender Demut angeht, fiel mir sofort das Gelassenheitsgebet ein:
Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Demut erfordert zunächst mal einen GLAUBEN an eine Macht, die größer als mein Ich ist. Und da denke ich, liegen deine Schwierigkeiten, nicht allein wegen deines Allmighty-Egos, sondern auch weil du mit den Holofeeling-Glaubenssätzen versaut bist und dadurch deine Spiritualität keine Basis hat.
Bevor man die Person mitsamt der Realität in Frage stellt, muss man erst mal Person sein. Du musst erst mal wahrhaft ICH sagen lernen, statt eitel in der dritten Person von dir zu sprechen, um damit zu demonstrieren, wie sehr du deiner Person schon entrückt bist. Damit fliehst du vor dir selbst aus deinem Hier und Jetzt und verstärkst deine ohnehin vorhandene Neigung zur Dissoziation .
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass nur der Glaube an Gott das Herz öffnet und führt zur Selbstannahme. Der Glaube führt zur Liebe und die Liebe zu Gott mutiert in der Einheitserfahrung letztlich zur SELBST-Liebe.
Auf diese Weise kommt man vom Kopf in den Bauch und letztlich zur Balance im unerschütterlichen Gleichmut des Gewahrseins. Ich kenne keinen anderen oder besseren Weg, um Heilung/Erlösung/ Befreiung und letztgültige Erfüllung zu erlangen. Und wenn du jetzt sagst, es gäbe 1000 Wege zu Gott, dann ist das eine Lüge, - wahr ist: es gibt 100 000 Umwege. Wenn der spirituelle Weg dich nicht zur Basis führt - zur "Umkehr" zur eigenen Person in ihrem personhaften Hier und Jetzt - ist es ein Irrweg.
So sage ich es übrigens auch den Jesusfreaks, die zwar gläubig sind, aber nur im Sinne von Für-Wahr-Halten. Deren Jesusbild ist so naiv, dass sie es nicht glauben, wenn man ihnen sagt, dass ihr Jesus einen Pfifferling wert ist, wenn er sie nicht zu sich selbst, zur Individuation, führt.
Wenn der Glaube an Gott nicht zum Glauben an sich selbst führt, das eigene Ich, wie es immer JETZT gerade ist,
Christliche Umkehr ist in Wahrheit immer Umkehr zum subjekthaften Da-Sein. Da aber im Christentum das Ich verteufelt wird, wird ein "normaler" Christ es für sündhaft halten, sein Ich in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit zu stellen. So wird er zwar lernen, zum Herzen Jesu zu beten und sich dabei allerlei süßen Vorstellungen hingeben, aber niemals wird er des Himmels gewahr in der Erkenntnis, dass das Herz Jesu letztlich sein eigenes Herz ist.
Das Ich ist aufgrund seiner Natur gezwungen, zunächst im Aussen zu suchen, bevor es "umkehrt". Man hört erst dann auf, im Aussen zu suchen, wenn man gewahr wird, dass auch die eigenen Vorstellungen zur Aussenwelt gehören. Ferner gilt es, zu erkennen, dass am Ende des Weges das Liebste zu opfern, heisst, seine liebsten Vorstellungen aufzugeben und der bitteren Wahrheit ins Auge zu schauen, dass man die Dinge/Menschen nicht um ihrer selbst willen liebt, sondern dass man die Bilder anbetet, die man sich von den Dingen macht. Das ist Maya.
Jesus steht für Gottessohn und Menschensohn. Zwei Naturen: Wahrer Mensch und wahrer Gott.Der Mythos vom Gottessohn ist uralt und nicht spezifisch christlich. Jedem Menschen, auch dem Atheisten ist dieser Mythos ins Herz eingeschrieben. Man wird aber nicht als wahrer Mensch geboren, sondern erweckt bzw. berufen. Das Erwachen, von dem auf dem spirituellen Marktplatz soviel die Rede ist und dem so viel Bedeutung verliehen wird, die ihm nicht zusteht, ist recht eigentlich eine etwas voreilige Begegnung mit dem "Vater"-Bewusstsein. Wer daran haftet und sich einseitig damit identifiziert, - und derer gibt es Viele, die sich (fiktiv) von ihrer Person voreilig verabschiedet haben im GLAUBEN, sie sei wie alles determiniert - der wird auch seine Individuation zum wahren Menschen nicht erleben und damit das Ziel verfehlen, weil er die "Menschensohnschaft" leugnet. Das ist eine spirituelle Falle, in der viele sog. Spirituelle festgefahren sind.
Um wahre Menschlichkeit und wahre Göttlichkeit gleichermassen zu realisieren, darf man sich weder mit dem nondualen noch dem dualitären Bewusstsein identifizieren. Denn letztlich ist der "wahre Mensch" weder göttlich noch menschlich, d.h. er ist am Ziel, wenn seine Identität sich in einem jeder Bedeutung entleerten"Nichts" auflöst, derweil er sich weder mit dem einen noch dem anderen identifizieren kann.
PS: AllmightyMouse*** ist eine Bezeichung für Kerls mit großer Klappe, unqualifizierte Savanarola-Verschnitte, Wuchtbrummer und moralinversäuerte Wutprediger in ihrem nicht endenwollendem Gerechten Zorn. Die AllmightyMouse ist stolz, sie kann nicht klein beigeben, auch wenn sie im Unrecht ist.
Mit "Kerl Allmighty" hingegen war einmal der Landlord gemeint, der Herr über Haus, Hof und Meinungshoheit, dem ich in gewissen Umfang lustvoll Macht über mich gestattete... :D
Enzo, der andere Allmächtige verlieh sich selbst die Allmacht.
Die letzten beiden waren ungewollt Komiker, die AllmightyMäuse hingegen sind alles andere als komisch, sie sind die Axt im Walde, die man hört, auch wenn keiner da ist, der das wahrnimmt. LOL.
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Persönliches
Gestern Arztbesuch, Langzeit-EKG für Wiedervorstellung in der Uniklinik Marburg im Februar. Fazit: Alles gut. So wie ich fand auch mein HausKardiologe in dem merkwürdigen Uni-Arztbrief bezüglich der 2. Cardioversion im Dez. 2019 nichts, was deren neue Befunde rechtfertigte. So erschien darin neben den Diagnosen über 2 leichte und einer mittelschweren Herzklappenschwäche, die in Bälde eine OP notwendig machen würde, plötzlich eine Verdachtsdiagnose auf Epilepsie mit kognitiver Bewusstseinstrübung :D , von der mir und auch dem Hausarzt bislang nichts bekannt war. Weder wurde die neue Medikation (Betablocker und Statine - hier als Prophylaxe gg. Herzinfarkt) noch die neu erhobenen Befunde von den Uni-Ärzten mit mir besprochen. Der Brief wurde mir bei Entlassung einfach in die Hand gedrückt... "Steht alles drin, Frau....".Hab ich dann später gelesen. Termin beim Hausarzt gemacht, Brief gezeigt, um Erklärung der Befunde gebeten. Hausarzt wie stets dem Zusammenbruch nahe, überflog kurz den Brief, schüttelte ratlos und genervt den Kopf, räumte dann aber doch noch hastig den Verdacht aus, dass er der Urheber des Verdachts auf Epilepsie plus kognitive Störungen war, stand plötzlich auf und verliess den Raum mit den Worten: "10 Minuten sind vorbei, hab noch mehr zu tun, Frau..."
So stand ich da, ich armer Tor
und war so schlau wie schon zuvor...:D la la la
Der Kardiologe gab mir am Schluss seines ausführlichen Monologs noch den Rat, mich beim nächsten persist. Vorhofflimmern keiner Cardioversion, sondern einer Ablation zu unterziehen, er meinte aber auch, es sei aussergewöhnlich, dass ich nach der ersten Cardioversion 5 Jahre beschwerdefrei war ( kein persist. VHF).... Halloooo Doc??!? Aber der war nicht zu bremsen, der hat seine Standardrepertoire abgerasselt, ohne Pause und ohne Ansehen der Person - "Uuund tschüss, Frau..."
Der HerzDoc gehört übrigens in die Kategorie "Kerl Allmächtig". Er ist unfreiwillig komisch, er vergisst nämlich nie, bei keinem Besuch, wortreich seine alte Mutter zu erwähnen. Die Mutter ist für ihn offenbar der Pausenfüller, der seine "kommatösen" Leerstellen seines herrschaftlichen Monologs ausfüllt, in die der Patient mit seinem unbotmäßigen und zeitraubenden Anliegen eindringen könnte. Ich hätte ihm nämlich gerne noch gesagt, dass die Ungewöhnlichkeit meiner 5jährigen Beschwerdefreiheit vielleicht daher kam, dass ich die verschriebenen Betablocker nur kurze Zeit genommen und dann wegen ihrer wahrlich "niederschmetternden" und v.a. bradykarden Nebenwirkungen abgesetzt hatte.
Was Medikamente angeht, nehme ich seit 2012 regelmäßig nur Eliquis (Blutverdünnung wg. Vorhofflimmern bzw. Schutz vor Schlaganfall) und Candesartan gegen Bluthochdruck bzw. -spitzen. Mit 74 J. kann ich mir das leisten.
Das alles hat mich zwar lange beschäftigt, aber nicht belastet. Als ich die selben Bedenken bezügl. des Uni-Briefes auch von Seiten des Kardiologen hörte, verspürte ich nichts, keine Erleichterung, kein sog. Stein fiel mir vom Herzen, wohl eben darum, weil es keinen gab. Die Achtsamkeit u.a. auf meinen Körper übe ich seit 2011 nicht mehr bewusst, sie hat sich verselbständigt und so merke ich es sogar, wenn mir KEIN Stein vom Herzen fällt. LOL. (Es gibt die Vergleiche zu früher: da wäre ich stante pede um die Häuser feiern gegangen und hätte der ganzen Welt die frohe Kunde gebracht.)
Was die sonstige Befindlichkeit der schnöden Materie angeht: Im Dezember fingen schon die Haselnüsse an auszubrechen, da bekam ich zum ersten Mal so was wie Heuschnupfen und zudem wohl eine Kreuzallergie beim Essen vom Kiwis (schmerzhafte Mundschleimhautentzündung).
Was ich seit 2011 aber nicht mehr hatte, sind Erkältungen/grippale und sonstige Infekte. Das ist sehr erstaunlich. Die bekam ich früher mindestens 3x im Jahr. Das heisst, ich habe an sich ein erstaunlich gutes Immunsystem... was machen dann aber die Haseln in meinem System?! LOL